Dienstag, 7. April 2015

Schmerzmittel haben ihre Grenzen

Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) –  Medikamente sollten nie bedenkenlos eingenommen werden. Das gilt auch für frei verkäufliche Arzneien. Schmerzmittel in der Selbstmedikation dürfen ohne Rücksprache mit dem Arzt nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander eingenommen werden. Monatlich sollte die Dosis unter zehn Tabletten liegen. Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker gefährliche Wechselwirkungen ausschließen, warnt die Apothekerkammer Niedersachsen.

Schmerzmittel beeinflussen andere Medikamente
Überschreiten Patienten in der Selbstmedikation die zulässige Dosierung und die Einnahmedauer bei entzündungshemmenden Schmerzmitteln, so ist dies mit einem erhöhten Risiko für das Entstehen von Magengeschwüren und Nierenschäden verbunden. Andere Schmerzmittel, wie z. B. Paracetamol, die in zu hohen Dosen genommen werden, können Leberschäden hervorrufen.

Werden gleichzeitig zur Selbstmedikation vom Arzt verordnete Mittel eingenommen, steigt die Gefahr von Wechselwirkungen. So kann es bei der Kombination von Cortison mit
entzündungshemmenden Schmerzmitteln zu Magenreizungen oder sogar
Magenblutungen kommen. Diese Gefahr ist umso größer, je höher die Dosierung
und je länger die Einnahmedauer der Schmerzmittel ist.
Schmerzmittel, in höherer Dosis verabreicht, können die Wirkung von Blutdrucksenkern verringern. Auch die Schmerzempfindlichkeit kann bei regelmäßiger Einnahme sinken. Eine mögliche Folge sind schmerzmittelinduzierte Kopfschmerzen. In bestimmten Fällen verstärken Schmerzmittel die Wirkung anderer Arzneien so massiv, dass medizinische Notfälle ausgelöst werden. So werden Therapien, die die Blutgerinnung hemmen, ernsthaft gefährdet, nimmt der Patient gleichzeitig ein Medikament mit dem weit verbreiteten, schmerzstillenden Wirkstoff Acetylsalicylsäure, kurz ASS, ein.
Schmerzen zunächst mit gut verträglichen Medikamenten lindern
Wer Schmerzen hat, sollte dem Apotheker vor Ort möglichst genau die Symptome schildern und sich dann ein Schmerzmittel mit gut verträglichen Wirkstoffen empfehlen lassen. Bestehen die Schmerzen weiterhin, kann der Patient nach einer ausführlichen Beratung in der Apotheke und nach einem Gespräch beim Arzt auf stärker wirksame Medikamente umsteigen.
Erhöhte Vorsicht für Kinder
Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel sind für Kinder geeignet. Der gängige Wirkstoff Acetylsalicylsäure kann bei Kindern und Jugendlichen in seltenen Fällen sogar das Reye-Syndrom, eine schwere Erkrankung der Leber und des Gehirns, auslösen. Daher darf ein Medikament mit dem Wirkstoff ASS bei Kindern und Jugendlichen nur nach Anweisung eines Arztes verabreicht werden. Kinder brauchen wegen ihres geringen Körpergewichts kindgerechte Dosierungen und Darreichungsformen. Eltern sollten mit ihrem Apotheker vor Ort besprechen, welches Schmerzmittel gut für ihr Kind geeignet ist und ob als Darreichungsform Saft oder lieber Zäpfchen vorzuziehen sind.
Die Beratung durch einen erfahrenen Apotheker bei der Selbstmedikation ist stets empfehlenswert. Im höheren Maße gilt das vor allem für Kinder, Asthmatiker, Allergiker, chronisch Kranke, Schwangere, ältere Menschen, Nierenkranke und für Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen müssen. Apotheker sind darin geschult, die Wirkung unterschiedlicher Schmerzmittel einzuordnen, eine passgenaue Medikation sicherzustellen und die Betroffenen umfassend zu beraten.
Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. Nach dem Staatsexamen erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.

Freitag, 27. März 2015

Lexika schweigen den Naturforscher Johann Jakob Kaup tot

Taschenbuch von Ernst Probst schildert Leben und Werk des berühmten Darmstädter Zoologen und Paläontologen

Darmstadt / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Er war im 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Zoologen und Paläontologen und steht trotzdem in keinem gedruckten Lexikon der Gegenwart. Zahlreiche heutige und ausgestorbene Insekten, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere verdanken ihm ihren wissenschaftlichen Namen.

Als Erster beschrieb Kaup den riesigen Rhein-Elefanten Deinotherium giganteum, den löwengroßen Säbelzahntiger Machairodus aphanistus, das bizarr aussehende Krallentier Chalicotherium goldfussi und viele andere exotische Tiere am Ur-Rhein in Rheinhessen aus dem Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Ihm verdankt auch das rätselhafte Handtier Chirotherium aus der Triaszeit vor rund 240 Millionen Jahren seinen Namen. Unter anderem hat er den Begriff Pterosauria für die Flugsaurier geprägt.

Über den Mann, von dem hier die Rede ist, erschien eine 256 Seiten umfassende Biografie mit dem Titel „Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt“ (ISBN: 3640849167). Verfasser dieses reich bebilderten Werkes ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der bereits zahlreiche Bücher über paläontologische Themen veröffentlicht hat. Die Biografie über Johann Jakob Kaup erschien beim „GRIN Verlag“ (München) als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format.

Kaups Kindheit und Jugend stand unter keinem guten Stern. Er wurde 1803 in Darmstadt als Sohn eines Offiziers unehelich geboren und wuchs dort ohne Vater in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Lehrer trauten ihm wenig zu. Als seine Mutter 1820 starb, war er 17 Jahre alt und mittellos. Geld bleib auch später meistens knapp, weil ihn seine Dienstherren schlecht bezahlten.

Obwohl er nur zwei Semester in Göttingen und Heidelberg studierte, entwickelte er sich zu einem der ganz Großen in der Zoologie und Paläontologie. Viele bedeutende Naturforscher im In- und Ausland schätzten ihn sehr, schrieben ihm Briefe, besuchten ihn, luden ihn ein und tauschten mit ihm Museumsobjekte. Wie manch anderer Gelehrte seiner Zeit war auch er vor  wissenschaftlichen Irrtümern nicht gefeit.

Als Kaup 1873 im Alter von 70 Jahren in Darmstadt starb trauerten seine Frau, vier Töchter und ein Sohn um ihn. An ihn erinnern die Kaupstraße in Darmstadt, das Kaup-Archiv und die wissenschaftliche Publikation „Kaupia“ des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, der Mount Kaup in Neuseeland und einige wissenschaftliche Tiernamen.

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Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, 30 Tiere der Urwelt. Bilder von F. John

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.)

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z, Der Tatzelwurm. Das Rätseltier in den Alpen

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr,  Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre,  Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin, Schreibende Superfrauen in Deutschland. Cockacoeske. Die Königin von Pamunkey, Kateri Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika, Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen, Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte, Sacajawea. Die indianische Volksheldin, Sieben berühmte Indianerinnen, Louis XV. Der Vielgeliebte, Marquise de Pompadour. Die erste bürgerliche Mätresse von Louis XV., Madame Dubarry. Von der Dirne zur Mätresse des Königs, Die Comtessen de Mailly-Nesle. Vier adelige Schwestern für den König, Marie-Louise O’Murphy de Boisfally. Eine Geliebte von Louis XV.

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind beim „GRIN Verlag“ erschienen und in mehr als zahlreichen Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der „GRIN Verlag“ mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Mittwoch, 18. März 2015

Restauratoren geben der Terrakotta-Armee ihre Farben zurück

BMBF-Projekt zum Erhalt von Kulturgütern in China

Sie trugen farbgewaltige Gewänder mit komplizierten Mustern und bunten Schleifen, einer von ihnen schminkte sogar sein Gesicht grün: Jede Figur der berühmten Terrakotta-Armee ist in ihren Gesichtszügen, Frisur, Kleidung und Statur individuell und täuschend echt dargestellt. Eine unvorstellbar aufwändige und in dieser Qualität bisher beispiellose künstlerische Arbeit. Restauratoren von der Technischen Universität München (TUM) haben in jahrelanger Detailarbeit die Bemalung der Krieger entschlüsselt, rekonstruiert und nach Wegen gesucht, sie zu erhalten.

Generäle, Bogenschützen, Infanteristen, Offiziere, Wagenlenker: Sie alle stehen oder knien lebensgroß in der Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi. Aus 7300 Figuren, so schätzen Experten, besteht die berühmte Terrakotta-Armee. Entdeckt wurde sie 1974 und gehört mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wie groß die Grabanlage des ersten Kaisers wirklich ist, die im 3. Jahrhundert vor Christus errichtet wurde, weiß niemand. Bisher wurden ungefähr 200 Beigabengruben auf einer etwa 50 Quadratkilometer großen Fläche um den mächtigen Grabhügel entdeckt. In drei dieser Gruben versammeln sich die Krieger.

Catharina Blänsdorf vom Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft der TUM hat sich über zehn Jahre mit der Analyse und dem Erhalt der Farbfassung beschäftigt. Die Forschungsarbeiten waren ein Teilprojekt einer 25-jährigen Zusammenarbeit mit der chinesischen Provinz Shaanxi.

Aufwändige Detektivarbeit

Der grau-braune Eindruck, den die Figuren im Terrakotta-Museum machen, das an der Original-Fundstelle errichtet wurde, täuscht. Schillernd bunt waren die beeindruckenden Krieger, hatten nachgebildete Pferde und Wagen und waren sogar mit echten Waffen ausgestattet. Werden die Figuren aber bei den Ausgrabungen der feuchten Erde entnommen, löst sich die Grundierung – und die Krieger verlieren ihre Farbe.

Teilweise musste sich Blänsdorf an kleinsten Farbresten orientieren, um die ursprüngliche Bemalung nachvollziehen zu können. „Es handelt sich keineswegs um Malen nach Zahlen“, betont die Restauratorin. Die Natur diente den Künstlern als Vorbild. An bestimmten Stellen des Körpers, wie etwa an den Schultern, sieht es aus, als würde das Muster des gemalten Kleidungsstücks sich etwas verziehen – so wie es in der Realität der Fall wäre.

Geheimnisvolle Muster

Die Kleidung bestand aus Gewand, Untergewand,  Hose und Schienbeinschutz. Alle diese Elemente waren unterschiedlich gefärbt und bei bestimmten Figuren waren die Panzer mit Mustern versehen, wie Blänsdorf herausfand. Die aufwändigen Ornamente geben den Wissenschaftlern zum Teil immer noch Rätsel auf. „Sie lassen sich grob in geometrische Formen, wie etwa Rauten, Sterne oder Blüten und zoomorphe Formen wie Vögel, Drachen und Phönix unterteilen“, erklärt die Restauratorin.

Uniformen existierten in der Armee nicht. Der Rang wurde durch die Kopfbedeckung und die Panzer gekennzeichnet. Die Generäle etwa trugen eine Kappe, die mit Fasanenfedern geschmückt war. Ihre Panzer besaßen kompliziert verschnürte Platten, Besätze mit Mustern, und Seidenstoffe auf Brust und Rücken. Bei den Wagenoffizieren bedeckt der schürzenartige Panzer nur den Bauch und ist auf dem Rücken mit überkreuzenden Bändern befestigt. Diese waren in zwei Streifen geteilt, von denen vorderseitig der eine den Panzer säumt, der andere den Halsausschnitt. Sie trugen Kappen mit einem eckigen, abgewinkelten Streifen auf dem Kopf.

Faszinierende Detailgenauigkeit

Jede der Figuren ist einzigartig. So besitzen manche Generäle einen kleinen Wohlstandsbauch, aber auch unter den Infanteristen befinden sich stämmige Männer. Es ist den Künstlern gelungen, die Gesichtszüge so realistisch nachzubilden, dass sich verschiedene Lebensalter darin abzeichnen. Einer der knienden Bogenschützen hat als Alleinstellungsmerkmal sogar ein grün geschminktes Gesicht.

Catharina Blänsdorf war immer wieder fasziniert von der Detailgenauigkeit der künstlerischen Darstellung. So erzeugten die Maler mithilfe der Pinsel Strukturen, die sich vom Hintergrund plastisch abheben. Auf diese Weise bildeten sie zum Beispiel Federn nach. „Auch Augenbrauen und Schnurrbärte sind auf diese Weise realistisch dargestellt“, sagt sie.


Farbfassung von 55 Figuren rekonstruiert   

Blau, Grün, Rot, Violett, Rosa und Weiß sind die am häufigsten verwendeten Farben für die Bemalung der Figuren, wie die Forscher herausfanden. Schwarz und Ocker sind seltener. Für die Farben wurden anorganische Pigmente verwendet: Malachit, Azurit, Zinnober, rote und gelbe Eisenoxide, Bleiweiß und Beinschwarz. Unter den verwendeten Farben ist auch Han Purple. Dieses wurde in der chinesischen Antike mit einem technisch sehr ausgefeilten Verfahren hergestellt. Erst 1983 wurde Han Purple wiederentdeckt und seine chemische Struktur aufgeklärt, das genaue Herstellungsverfahren ist aber bis heute nicht bekannt.

In jahrelanger „Detektivarbeit“ ist es Blänsdorf gelungen, die ursprüngliche Bemalung von insgesamt 55 Figuren zu rekonstruieren. Neben zahlreichen Zeichnungen und virtuellen Nachbildungen entstanden auch plastische Modelle der Figuren. Ein kniender Bogenschütze und ein General aus Gips stehen in Originalgröße und mit der Bemalung, wie sie ursprünglich gewesen sein könnte, im Münchner Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke. Blänsdorf hat auch bei einer Gruppe von 18 knienden Bogenschützen die ursprüngliche Bemalung rekonstruiert. Diese Figuren wurden allerdings in kleineren Maßstab (etwa 1 zu 5) gefertigt. Sie bestehen aus Terrakotta und sind ungefähr 23 Zentimeter hoch.

Ihre Forschungsergebnisse hat Blänsdorf in ihrer Dissertation zusammengefasst, mit der sie 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart promovierte. Die Veröffentlichung ist für Juni 2015 geplant.

Verdunstung verhindern

Immer noch werden neue Figuren der Terrakotta-Armee entdeckt und ausgegraben. Mittlerweile können die Farbfassungen allerdings besser erhalten werden. Das Problem: Die Figuren wurden damals zunächst mit ostasiatischem Lack, auch qi-Lack genannt, überzogen. Auf diese Beschichtung trugen die Künstler die Farbschichten auf. Als Bindemittel wurde Ei benutzt. Werden die Figuren nun aber aus der feuchten Erde genommen, verdunstet das Wasser aus dem Lack. Dieser schrumpft und die Farbe blättert ab.

Um dies zu verhindern, kann Polyethylenglycol (PEG) mit Kompressen auf die Figuren aufgetragen werden. Dabei wird PEG gegen den größten Teil des Wassers im Lack ausgetauscht. Der Nachteil dieser Methode: Die Figuren wirken dunkler als im Original. Auch können bei dieser Behandlung noch Risse im Lack auftreten, wenn das Wasser schneller verdunstet als das Lösungsmittel aufgetragen wird. Eine bessere Konservierung der Farben, aber auch die Erhaltung der bereits ausgestellten Figuren sind Herausforderungen, die noch vor den chinesischen Denkmalschützern liegen.p>

25 Jahre Zusammenarbeit

Die Terrakotta-Armee ist nur ein Beispiel für die Vielzahl der archäologischen Schätze, die im Land der Mitte unter der Erde verborgen sind. „In der Volksrepublik China werden seit Jahren täglich hunderte von archäologischen Ausgrabungen durchgeführt“, erklärt Prof. Erwin Emmerling, Inhaber des Lehrstuhls für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft. „Der Veränderungsdruck durch die rasant wachsenden Städte und die großen Infrastrukturmaßnahmen ist so gewaltig, dass die staatlichen Denkmalbehörden nur mit Mühe die zahllosen Funde bergen und deponieren können.“


Bereits 1988 schlossen das Bundesministerium für Forschung und Technologie (heute: Bundesministerium für Bildung und Forschung) und die chinesische Kommission für Wissenschaft und Technik eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit. Auf diese Vereinbarung geht das BMBF-Forschungsprojekt zum Erhalt von Kulturgütern zurück. Das letzte Nachfolgeprojekt endete 2014. An der Kooperation sind mehrere chinesische und deutsche Institutionen beteiligt. Ziel ist der wissenschaftliche Austausch, die Weiterentwicklung und die Erprobung von Konservierungsverfahren für Kulturgüter der Provinz Shaanxi und seit 2006 auch der Provinz Sichuan.

Der Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft der TUM hatte die Gelegenheit an zahlreichen Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten mitzuwirken. Weitere Forschungsprojekte erfolgten unter anderem an buddhistischen Tempelanlagen (8. und 16. Jahrhundert) aber auch an Wandmalereien jüngerer Epochen (19. Jahrhundert).  

Dienstag, 3. März 2015

Apotheker geben Tipps gegen die Müdigkeit



Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) – Jeder Zweite kennt das Phänomen: Der lang ersehnte Frühling ist da, aber man fühlt sich schlapp und antriebslos. In der Übergangszeit vom Winter zum Frühling klagen viele über Symptome wie Kopfschmerzen, Blutdruckschwankungen, Wetterfühligkeit, Verdauungsstörungen oder Müdigkeit. Die Ursache: Der Körper stellt den Hormonhaushalt um, sobald die Tage wieder länger werden. Patienten mit niedrigem Blutdruck, Frauen und Jugendliche sind vermehrt betroffen. Die Apothekerkammer Niedersachsen gibt wertvolle Tipps, besser mit den Folgen der Frühjahrsmüdigkeit umzugehen.
Frühlingserwachen: Der Körper stellt sich um
Im Winter schüttet der Körper verstärkt das schlaffördernde und durch Dunkelheit ausgelöste Hormon Melatonin aus. Werden die Tage im März wieder länger, sorgt der Botenstoff Serotonin, vielen als „Glückshormon“ bekannt, für einen Umschwung im Organismus. Milde Tagestemperaturen verbunden mit noch kalten Nächten setzen den Körper starken Temperaturschwankungen aus, eine ständige Erweiterung und Verengung der Blutgefäße ist die Folge. Zusätzlich muss sich der Körper der instabilen Wettersituation und den veränderten Lichtverhältnissen immer neu anpassen. Diese Umstellung strengt an.
Im Rhythmus bleiben
„Frühjahrsmüdigkeit äußert sich vor allem tagsüber“, stellt die Apothekerkammer Niedersachsen fest. Das A und O gegen Frühjahrsmüdigkeit ist eine gesunde Balance: Bewegung an der frischen Luft, viel Licht, ausgewogene Kost, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie ein geregelter Schlafrhythmus helfen, die Umstellung gut zu meistern. Leber, Darm und Nieren mussten im Winter meist reichhaltige Nahrung verarbeiten, diese Entgiftungsorgane sollten gerade in der Übergangszeit mit einer vitamin- und ballaststoffreichen Ernährung unterstützt werden. Der Stoffwechsel wird stabilisiert, das Wohlbefinden gesteigert. Ein vitaminreiches Frühstück bringt den Kreislauf zusätzlich in Schwung, der Start in den Tag fällt leichter. Auch der maßvolle Genuss von koffeinhaltigen Getränken ist, solange keine medizinischen Bedenken vorliegen, als Muntermacher erlaubt.
Nach einer Umstellungsphase von rund zwei Wochen sollte die Frühjahrsmüdigkeit überwunden sein. Halten die Beschwerden an, empfiehlt die Apothekerkammer Niedersachsen, einen Arzt hinzuzuziehen. Hintergrund der Symptome könnten auch Krankheiten wie Depressionen oder Leberprobleme sein.
Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. Nach dem Staatsexamen erhält er eine Approbation.  Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Freiwillige suchen Leben im All

Berlin (VoluNation) - Beweise für außerirdisches Leben sind in den nächsten 20 Jahren möglich, erklärten vor kurzem amerikanische Wissenschaftler vor dem US-Kongress. Maßgeblichen Anteil daran haben mehr als 1,5 Millionen Freiwillige, die Computer zur Auswertung von Funksignalen aus dem All zur Verfügung stellen. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligen sich zurzeit mehr als 160.000 Personen an der Suche, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.

Forscher der Universität Berkeley lassen gewaltige Datenmengen aus dem Weltraum auswerten. Da kein Computer der Erde hierfür groß genug ist, wurde eine spezielle Software entwickelt, die jeder auf seinem Rechner installieren kann. Sie sorgt dafür, dass Funksignale aus dem All immer dann ausgewertet werden, wenn der Rechner gerade nicht genutzt wird. Über 3,5 Millionen Computer wurden bisher von den Freiwilligen bereitgestellt. Einen Beweis für die Existenz außerirdischen Lebens gibt es bislang noch nicht. Die Wissenschaftler haben aber bestimmte Regionen im All entdeckt, die jetzt gezielt untersucht werden.

Viele Freiwillige stellen nicht nur ihre Rechner zur Verfügung, sondern äußern  sich auch zu aktuellen Themen der Außerirdischen-Suche. Anfang Februar 2015 lehnten sie in einer Mitteilung Pläne von Forschern ab, Funksignale von der Erde in den Weltraum zu senden. Sie befürchten, dass die Signale von feindlichen Intelligenzen empfangen werden und fordern eine weltweit geführte Debatte, bevor auch nur ein Signal versendet wird.

Über VoluNation

VoluNation ist Spezialist für weltweite Freiwilligenarbeit. Neben einem umfassenden Beratungsangebot bietet VoluNation kurzfristig buchbare Freiwilligenprojekte in mehreren Staaten Afrikas, Asiens und Südamerikas an. Weitere Informationen sind im Internet unter www.VoluNation.com erhältlich.

Montag, 9. Februar 2015

Pinguin-Küken-Eier-Zähler gesucht

Oxford (VuloNation) - Die Universität Oxford in England sucht weiterhin Freiwillige, die auf im Internet veröffentlichten Bildern Pinguine, Küken und deren Eier zählen. Mehrere hunderttausend Fotos aus über 30 Pinguin-Kolonien müssen ausgewertet werden, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Zurzeit werden Speicherkarten der Kameras in der Antarktis eingesammelt, um neue Fotos auswerten zu können.

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes zum Schutz der Pinguin-Bestände wurden in der Antarktis 50 ferngesteuerte Kameras aufgestellt. Jede liefert bis zu 94 neue Fotos pro Tag. Ziel ist, Erkenntnisse über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Pinguine zu gewinnen.

Zur Auswertung der Bilder sind die Forscher auf ehrenamtliche Pinguin-Zähler angewiesen und versprechen faszinierende Einblicke in das Familienleben der Vögel. Die Freiwilligen rufen die Bilder am heimischen Computer auf und markieren alle erkennbaren Tiere mit einem Mausklick. Weitere Informationen und Tipps zum Zählen gibt es im Internet unter http://www.volunation.com

Über VoluNation

VoluNation ist Spezialist für weltweite Freiwilligenarbeit. Neben einem umfassenden Beratungsangebot bietet VoluNation kurzfristig buchbare Freiwilligenprojekte in mehreren Staaten Afrikas, Asiens und Südamerikas an. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.volunation.com erhältlich.

Sonntag, 8. Februar 2015

Elsa Andersson - Die erste Pilotin in Schweden

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Die erste Pilotin und die erste Fallschirmspringerin Schwedens war Elsa Andersson (1897–1922). Im Volksmund hat man diese aus der Provinz Schonen (Skana) stammende Fliegerin und Fallschirmspringerin als „Die verwegene Schonin“ (schwedisch: „Den käcka Skanskan“) bezeichnet. Sie kam in jungen Jahren bei einem Auftritt als Fallschirmspringerin in ihrem Heimatland auf tragische Weise ums Leben. Die Kurzbiografie „Elsa Andersson. Die erste Pilotin in Schweden“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr abenteuerliches Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Elsa Andersson bei:
http://www.grin.com/de/e-book/146823/elsa-andersson-die-erste-pilotin-in-schweden

Montag, 2. Februar 2015

Patentrezepte gegen Erkältungen

Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) – Schluckbeschwerden und Kratzen im Hals – wer häufig hustet und sich laufend räuspert, bekommt schnell ein paar Tipps von Freunden oder sogar vom Sitznachbarn im Bus, wie beispielsweise Halstabletten lutschen oder jede Stunde zehn homöopathische Tropfen einnehmen. Fast jeder scheint ein Patentrezept gegen Erkältungen und Halsweh zu haben. Aber was hilft wirklich?

Halsschmerzen sind unangenehm, aber oft harmlos. Meistens werden sie durch einen Virusinfekt ausgelöst und klingen nach einigen Tagen von selbst wieder ab, teilt die Apothekerkammer Niedersachsen mit. Doch so lange möchten die Betroffenen ungern  warten, sie wollen die Schmerzen schnell wieder loswerden. In der Apotheke fragen sie deshalb nach ihren bewährten Arzneimitteln, mit denen sie schon vorher gute Erfahrungen gemacht haben, um Halsweh und Schnupfen zu mildern. Häufig werden allerdings Präparate gewünscht, für die es keine wissenschaftlich anerkannten Studien zur Wirksamkeit gibt. Es gibt in der Medizin immer wieder Phänomene wie den Placeboeffekt, für den es keine eindeutigen Erklärungen gibt. Die meisten Patienten fühlen sich einfach wohler, wenn sie selbst etwas gegen die Symptome unternehmen können. Auch die Homöopathie findet viele Anhänger, obwohl die Wirksamkeit für Fachleute nicht nachweisbar ist. Dennoch gilt: Apothekenpflichtige Halstabletten oder Erkältungsmittel sind durch Behörden zugelassene Arzneimittel, deren Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und Wirkstoffqualität geprüft sind.

Symptome ernst nehmen

Wenn das Schlucken schmerzt, sollte man etwas dagegen unternehmen, denn Halsschmerzen sind häufig erste Anzeichen für eine Erkältung. Wer eine beginnende Erkältung selbst therapiert, sollte Folgendes beachten: Bei Halsschmerzen mit hohem Fieber, eitrigem Auswurf oder chronischen bzw. einseitigen Halsschmerzen soll sofort ein Arzt aufgesucht werden. Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen, unter Allergien leiden oder schwanger sind, sollten sich in der Apotheke beraten lassen, welche Erkältungsmittel für sie unbedenklich sind.

Das richtige Mittel im Gespräch mit dem Apotheker finden

Wer ein Kratzen im Hals spürt, sollte sich ausruhen und auf eine vitaminreiche Ernährung achten. Viel Trinken hält die Mundschleimhäute feucht und fördert so den Heilungsprozess. Rauchen ist tabu. Der Apotheker gibt gerne Tipps, welche Erkältungsmittel sich gut in den persönlichen Alltag integrieren lassen. Grundsätzlich unterstützen das Trinken von Tees und heißer Zitrone, Gurgeln mit Salzwasser, Salbeitee oder mit einer verdünnten Wasserstoffperoxidlösung die Heilung. Das Lutschen von Husten- oder Halsbonbons regt die Speichelproduktion an und lindert so die Beschwerden. Auch feuchtkalte Halswickel helfen. Bei einer Erkältung empfinden viele Patienten Hausmittel als wohltuend. Doch nicht immer lassen sich „Großmutters Rezepte“ wie Gurgeln und Halswickel auch am Arbeitsplatz anwenden. Ein Busfahrer wünscht sich schnelle Hilfe für unterwegs, eine Lehrerin will vor den Schülern ohne Schmerzen sprechen, ein Arbeiter am Fließband braucht vor allem ein unkompliziertes Mittel. Hier können Arzneimittel helfen, die Entzündungen direkt im Hals hemmen und Schmerzen lindern. Manch einer leidet so stark unter den Halsschmerzen, dass er keine Nachtruhe findet. Eine Halstablette, die direkt im Rachenraum wirkt, kann Gutes tun und der Patient findet endlich in den wohltuenden Schlaf. Ebenso geeignet sind Schmerzmittel wie Ibuprofen, Paracetamol und Acetylsalicylsäure. Die Einnahme von Acetylsalicylsäure, dem Verbraucher unter dem Namen Aspirin bekannt, sollte bei Kindern unter 12 Jahren unterbleiben. Doch auch hier gilt: Ob Schmerzmittel oder Halstablette, beides sind Arzneimittel. Vor der Einnahme sollte der Patient den Beipackzettel sorgfältig lesen und die Dosierungshinweise beachten. Der Apotheker findet im Gespräch das individuell auf den Patienten abgestimmte Mittel, das auch im Alltag gut anwendbar ist.

Kinder gut versorgen

Kinder unter sechs Jahren sollten bei Halsschmerzen nicht mit Halstabletten behandelt werden, die Benzocain oder Lidocain enthalten. Hier sind Lutschtabletten mit Mineralsalzen anderen Arzneimitteln vorzuziehen. Für erkrankte Säuglinge und Kleinkinder gelten besondere Empfehlungen, über die sich Eltern beim Arzt und Apotheker informieren können.

Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie und Toxikologie. Nach dem Staatsexamen erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Beryl Markham - Die erste Berufspilotin in Ostafrika

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Als erster Mensch, der im Alleinflug den Atlantik nonstop in Ost-West-Richtung überquerte, gilt die britische Flugpionierin Beryl Markham (1902–1986), geborene Clutterbuck. In den Annalen der Luftfahrt wird sie außerdem als erste Frau Ostafrikas erwähnt, welche die Prüfung zur Berufspilotin erfolgreich ablegte. 2003 ehrte man sie als eine der 100 wichtigsten Frauen in der Luftfahrt. Die Kurzbiografie „Beryl Markham. Die erste Berufspilotin in Ostafrika“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr bewegte Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Beryl Markham bei:
http://www.grin.com/de/e-book/145994/beryl-markham-die-erste-berufspilotin-in-ostafrika

Dienstag, 27. Januar 2015

Raymonde de Laroche - Die erste Pilotin der Welt

Paris / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Als die erste Frau der Welt, die einen Pilotenschein machte, ging die französische Porträtmalerin, Bildhauerin, Sängerin und Schauspielerin Raymonde de Laroche (1884–1919), eigentlich Elise Roche, in die Annalen der Luftfahrtsgeschichte ein. Außerdem gebührt ihr die Ehre, die erste Frau gewesen zu sein, die einen Alleinflug mit einem Flugzeug unternahm. 2003 wählte man sie zu einer der 100 wichtigsten Frauen in der Luftfahrt. Die Kurzbiografie „Raymonde de Laroche. Die erste Pilotin der Welt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Raymonde de Laroche bei:
http://www.grin.com/de/e-book/146481/raymonde-de-laroche-die-erste-pilotin-der-welt

Montag, 26. Januar 2015

Bigger Than TREX - HD Documentary 2014



Video "Bigger Than TREX" von "Epic Documentaries Channel" bei "YouTube"
https://www.youtube.com/watch?v=Z8fQkyUYQyk#t=2460

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Mit Spinosaurus, dem größten Raub-Dinosaurier aller Zeiten, befasst sich der Videofilm "Bigger Than TREX HD Documentary 2014" auf der Videoplattform "YouTube". Spinosaurus (Dorn-Echse) wurde 1912 von dem deutschen Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach in Ägypten entdeckt und von ihm 1915 erstmals wissenschaftlich beschrieben. Dieser Raub-Dinosaurier war bis zu 18 Meter lang und bis zu 9 Tonnen schwer. Er lebte in der Kreidezeit vor 112,9 bis 93,9 Millionen Jahren vor allem in Nordafrika.

Literatur zum Thema Dinosaurier:

Ernst Probst: Dinosaurier von A bis K
Ernst Probst: Dinosaurier von L bis Z
Ernst Probst: Raub-Dinosaurier von A bis Z

Erhältlich beim GRIN-Verlag (München) http://www.grin.com

Katherine und Marjorie Stinson - Die fliegenden Schwestern

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Die erste von Frauen geleitete Flugschule wurde von den amerikanischen Schwestern Katherine Stinson Otero (1891–1977), geborene Stinson, und Marjorie Stinson (1896–1975) betrieben. Beide waren Flugpionierinnen, gehörten zu den „Early Birds“ und haben erstaunliche Rekordleistungen vollbracht, die in der Geschichte der Luftfahrt eine wichtige Rolle spielten und oft in der einschlägigen Literatur erwähnt werden. Die gedruckte Broschüre „Katherine und Marjorie Stinson. Die fliegenden Schwestern“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.

Bestellung der Kurzbiografie bei:
http://www.grin.com/de/e-book/146520/katherine-stinson-und-marjorie-stinson-die-fliegenden-schwestern

Freitag, 23. Januar 2015

Funde aus der Bronzezeit in Deutschland – Fakten aus Taschenbüchern von Ernst Probst


Prinzessin von Fallingbostel, Zeichnung: Ulrike Hilscher-Ehlert



München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Im goldenen Zeitalter der Urgeschichte von etwa 2300 bis 800 v. Chr. gab es in Deutschland bereits mächtige Häuptlinge und Fürsten, wehrhafte Burgen sowie mysteriöse Kulte. Nachfolgend einige der spektakulärsten Entdeckungen aus dieser Ära, die wegen einer neuen Metalllegierung auch Bronzezeit heißt:


Baden-Württemberg: Die älteste verzierte Holzflöte der Welt stammt aus einer Ufersiedlung der Urnenfelder-Kultur (etwa 1300 bis 800 v. Chr.) von Hagnau-Burg am Bodensee. Das auf eine Länge von 15,3 Zentimeter erhaltene Musikinstrument wurde aus einem Holunderrohr angefertigt.


Bayern: In Acholshausen (Kreis Würzburg) kam ein 40 Zentimeter hoher bronzener Kesselwagen der Urnenfelder-Kultur zum Vorschein. Er gilt als Requisit beim Gewitter- und Regenzauber. In Dürrezeiten hat man vielleicht den Kessel des Wagens zum Klingen gebracht und um Regen gefleht.


Saarland: Der Rest eines Bronzerades aus Saarlouis und Pferdegeschirrteile aus Wallerfangen (Kreis Saarlouis) lieferten Hinweise auf das Verkehrswesen der Urnenfelder-Kultur. Demnach gab es damals schon Wagen mit bronzenen Speichenrädern sowie Pferde als Reit- und Zugtiere.

Rheinland-Pfalz: In Schifferstadt (Kreis Ludwigshafen) glückte die Entdeckung eines kostbaren Kultobjektes der Hügelgräber-Kultur (etwa 1600 bis 1300 v. Chr.). Dabei handelt es sich um einen prächtig verzierten goldenen Hut, der vielleicht einen Holzpfahl krönte und als göttliches Sinnbild verehrt wurde.

Hessen: In Hofheim (Main-Taunus-Kreis) fand man das Grab eines Mannes der Adlerberg-Kultur (etwa 2300 bis 1800 v. Chr.), der nach einem Pfeilschuss gestorben ist. Die im linken Unterarm steckengebliebene Pfeilspitze hatte eine eitrige Entzündung und danach eine Blutvergiftung oder Thrombose verursacht.

Nordrhein-Westfalen: In Wachtberg-Fritzdorf (Rhein-Sieg-Kreis) wurde der älteste Goldbecher des Rheinlandes zutage gefördert. Er stammt aus der älteren Bronzezeit (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.), ist 12,1 Zentimeter hoch und 221 Gramm schwer. Der Becher diente vermutlich als Opfergabe für eine Gottheit.

Niedersachsen: In Anderlingen (Kreis Rotenburg-Wümme) stieß man in einem Steinkistengrab der älteren Bronzezeit auf einen 1,15 Meter hohen Stein, auf dem drei nackte menschliche Gestalten mit vogelartigen Masken zu sehen sind. Die geheimnisvolle Szene gilt als Aufzug bei einer Bestattung.

Schleswig-Holstein: Aus Glüsing (Kreis Dithmarschen) kennt man das Grab eines Priesters aus der älteren Bronzezeit (etwa 1500 bis 1200 v. Chr.), der dem Sonnenkult huldigte. Darin lagen ein bronzenes Schwert, zwei Beile, ein Dolch und eine mit Sonnensymbolen verzierte Goldscheibe.

Thüringen: In Sömmerda-Leubingen wurde ein Fürstengrab der Aunjetitzer Kultur (etwa 2300 bis 1500 v. Chr.) freigelegt. Der Fürst lag zusammen mit seinem Goldschmuck und einem zehnjährigen Kind, das ihm als Diener ins Grab folgen mußte, unter einer Totenhütte aus Eichenholz und einem mächtigen Grabhügel.

Sachsen: Der größte Bronzeschatz der Spätbronzezeit (etwa 1300 bis 800 v. Chr.) konnte in Dresden-Dobritz geborgen werden. Er umfasste einen Eimer, 16 Tassen und Schalen sowie ein Sieb. Ein Kernfund aus der Siedlung von Plauen (Vogtlandkreis) verrät, dass deren Bewohner bereits Trauben von Wildem Wein aßen.

Brandenburg: Auf der Schwedenschanze von Lossow bei Frankfurt/Oder thronte eine burgartige Befestigung der Lausitzer Kultur (etwa 1200 bis 800 v. Chr.). Sie wurde im Süden und Osten durch Steilhänge sowie im Norden und Westen durch vier bis sechs Meter hohe Wälle vor Angreifern geschützt.

Mecklenburg-Vorpommern: Ückeritz (Kreis Ostvorpommern) wurde als Fundort von Geschirrteilen heiliger Pferde aus der nordischen jüngeren Bronzezeit (etwa 1100 bis 800 v. Chr.) berühmt. Die Geschirrteile dürften bei Prozessionsumzügen eindrucksvoll geläutet und geklingelt haben.


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Literatur zum Thema


Ernst Probst: Deutschland in der Frühbronzezeit

http://www.grin.com/de/e-book/179720/deutschland-in-der-fruehbronzezeit


Ernst Probst: Deutschland in der Mittelbronzezeit
http://www.grin.com/de/e-book/180296/deutschland-in-der-mittelbronzezeit


Ernst Probst: Deutschland in der Spätbronzezeit
http://www.grin.com/de/e-book/180296/deutschland-in-der-mittelbronzezeit


Ernst Probst: Die nordische Bronzezeit in Deutschlandhttp://www.grin.com/de/e-book/181929/die-nordische-bronzezeit-in-deutschland


Weitere Taschenbücher über die Bronzezeit bei GRIN:
http://www.grin.com/search?searchstring=Bronzezeit+Probst&source_type_group=513&catalogue_search=no

Jacqueline Cochran. Die schnellste Frau der Welt

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Zu den bekanntesten und kühnsten Fliegerinnen Amerikas gehörte Jacqueline Cochran (1906–1980), geborene Pittman, verheiratete Odlum. Die aus einfachen Verhältnissen stammende Pilotin stellte insgesamt 58 Flugrekorde auf und galt bis zu ihrem Tod als „schnellste Frau der Welt“. Außerdem wählte man sie als erste Frau zur Präsidentin der „Fédération Aeronautique Internationale“ („FAI“). Die Kurzbiografie „Jacqueline Cochran. Die schnellste Frau der Welt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben dieser couragierten Fliegerin.

Bestellung der Kurzbiografie über Jacqueline Cochran bei:
http://www.grin.com/de/e-book/145858/jacqueline-cochran-die-schnellste-frau-der-welt

Donnerstag, 22. Januar 2015

Harriet Quimby. Die erste Amerikanerin mit Pilotenschein

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Als erste bedeutende amerikanische Pilotin gilt Harriet  Quimby (1875–1912). Sie war die erste Frau in den USA mit Flugschein und die erste Frau, die im Alleinflug den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich überquerte. Zu ihren fliegerischen Leistungen gehörten auch der erste Nachtflug einer Pilotin und der erste Flug eines weiblichen Piloten über Mexiko.  Im Alter von 37 Jahren verlor sie bei einer Flugschau ihr Leben. Die Kurzbiografie „Harriet Quimby. Die erste Amerikanerin mit Pilotenschein“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr abenteuerliches Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Harriet Quimby bei:
http://www.grin.com/de/e-book/146010/harriet-quimby-die-erste-amerikanerin-mit-pilotenschein

Mittwoch, 21. Januar 2015

Jacqueline Auriol – Sie durchbrach als erste Europäerin die Schallmauer

Paris / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Die erste Europäerin, die schneller als der Schall flog, war die französische Pilotin Jacqueline Auriol (1917–2000), geborene Jacqueline Marie-Thérèse Suzanne Douet. Sie stellte etliche Weltrekorde für Frauen auf und war mehrfach – abwechselnd mit der Amerikanerin Jacqueline Cochran – „die schnellste Frau der Welt“. Außerdem galt sie als erste Testpilotin in Frankreich und international als eine der besten Pilotinnen. Die Kurzbiografie „Jacqueline Auriol – Sie durchbrach als erste Europäerin die Schallmauer“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst (GRIN-Verlag, München) schildert ihr Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Jacqueline Auriol bei:
http://www.grin.com/de/e-book/147105/jacqueline-auriol-sie-durchbrach-als-erste-europaeerin-die-schallmauer

Dienstag, 20. Januar 2015

„Hélène Dutrieu. Die erste Pilotin in Belgien

Paris / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Die erste belgische Pilotin war die Sportlerin, Artistin und Schauspielerin Hélène Dutrieu (1877–1961). Sie gilt auch als die erste Frau der Welt, die einen Passagier flog. Außerdem stellte sie Weltrekorde im Radrennfahren und in der Luftfahrt auf. Man nannte die vielfach talentierte Frau, die nach ihrer Heirat eine Französin wurde, respektvoll „Falkenmädchen“ oder „Vogelmädchen“. Die Kurzbiografie „Hélène Dutrieu. Die erste Pilotin in Belgien“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr abenteuerliches Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Hélène Dutrieu bei:
http://www.grin.com/de/e-book/147255/helene-dutrieu-die-erste-pilotin-in-belgien

Montag, 19. Januar 2015

Marie Marvingt - Die Mutter der Luftambulanz

Paris / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Als „Mutter der Luftambulanz“ kann man guten Gewissens die französische Krankenschwester, Sportlerin und Pilotin Marie Marvingt (1875–1963) bezeichnen. Sie hatte als Erste die Idee zur Rettung und medizinischen Versorgung von Verwundeten und Kranken aus der Luft. Allerdings musste sie lange dafür kämpfen,  bis ihr Vorschlag endlich verwirklicht wurde. Ihr gebührt auch die Ehre, als erste Frau mit einem Ballon von Frankreich über die Nordsee nach England geflogen zu sein. Die Kurzbiografie „Marie Marvingt. Die Mutter der Luftambulanz“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr Leben.

Bestellung der Kurzbiografie über Marie Marvingt bei:
http://www.grin.com/de/e-book/146463/marie-marvingt-die-mutter-der-luftambulanz

Mittwoch, 14. Januar 2015

Tatzelwurm-Blog gestartet



Lebensbild eines Tatzelwurms, Zeichnung: Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de


Bern / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Der legendäre Tatzelwurm steht im Mittelpunkt des „Tatzelwurm-Blogs“, den der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst gestartet hat. Der „Tatzelwurm-Blog“ ist im Internet unter der Adresse http://tatzelwurm-blog.blogspot.de zu finden. Laut Sagen und Beschreibungen von Augenzeugen erreicht der Tatzelwurm eine Länge zwischen einem halben Meter und zwei Metern. Sein Kopf erinnert an eine Raubkatze, heißt es. Der plumpe Körper hat angeblich einen Umfang wie ein menschlicher Oberarm bis zu einem Schenkel. Die beiden kurzen Vorderbeine sollen mit Pranken bewaffnet sein. Mit den Beinen sind angeblich Riesensprünge von zwei bis drei Metern möglich. Probst ist Autor des Taschenbuches „Der Tatzelwurm. Das Rätseltier in den Alpen“. Das erste vermeintliche  Foto eines Tatzelwurms entstand bei Meiringen im Berner Oberland (Schweiz) und wurde 1935 in einer Berliner Zeitschrift veröffentlicht. Als Heimat des Tatzelwurms gelten das Gebiet und das Vorland der Alpen in Bayern, Österreich, der Schweiz, Südtirol und Frankreich.


Bestellung von „Der Tatzelwurm – Das Rätseltier in den Alpen“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/285867/der-tatzelwurm

Montag, 15. Dezember 2014

Der Tatzelwurm – Das Rätseltier in den Alpen



Künstlerische Darstellung des Tatzelwurms - Zeichnung: Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de

Bern / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ein unscharfes Foto von einem unbekannten Tier aus der Schweiz mit einem Maul wie ein Haifisch, furchterregenden Zähnen und einer Nase wie ein Affe sorgte im April 1935 für großes Aufsehen in Europa. Denn bei diesem in einer Berliner Zeitschrift veröffentlichten Bild handelte es sich angeblich um die erste Aufnahme von einem Tatzelwurm. Gemeint war damit allerdings nicht ein riesiger Drache (auch Lindwurm oder Tatzelwurm genannt), sondern ein oft nur einen halben Meter langes Geschöpf.

Immer wieder wollen Augenzeugen einen solchen Wurm mit katzenartigem Kopf und zwei kurzen Beinen gesehen haben. Der Name Tatzelwurm beruht auf seinen zwei Tatzen, die für einen Wurm ungewöhnlich sind. Seine Heimat sollen die Berge der Alpen und deren Vorland sein. Die meisten Menschen betrachten den Tatzelwurm lediglich als Fabeltier, das nur in der Phantasie existiert. Es gibt aber auch Leute, die ihn für ein tatsächlich heute noch vorkommendes Tier halten. Was davon richtig ist, müssen die Leser/innen des Buches „Der Tatzelwurm – Das Rätseltier in den Alpen“ (GRIN-Verlag, München, http://www.grin.com) selbst entscheiden.

Verfasser ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der bereits etliche Werke über Fabeltiere wie Affenmenschen, Drachen, Einhörner, „Nessie“ und andere Seeungeheuer geschrieben hat. Von 1986 bis heute veröffentlichte er mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren über Themen aus den Bereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Bestellung beim GRIN-Verlag:
http://www.grin.com/de/e-book/285867/der-tatzelwurm

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Der Klimawandel ist etwas völlig Normales

Wiesbaden (welt-des-wissens) – Dass der Klimawandel etwas völlig Normales ist, geht aus dem kleinen Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hervor. Darin schildert er den ständigen Wandel der Landschaft sowie Pflanzen- und Tierwelt in der Zeit vor etwa 2,6 Millionen bis vor rund 11.700 Jahren. In dieser von starken Klimaschwankungen geprägten Epoche der Erdgeschichte gab es Warmzeiten, in denen zwischen Nordseeküste und Alpenrand ähnliche Verhältnisse wie heute in Afrika herrschten. Andererseits rückten in Eiszeiten die Gletscher aus dem Norden bis in die Gegend von Dresden, Erfurt und Recklinghausen sowie aus dem Süden bis Biberach an der Riss, Fürstenfeldbruck und Burghausen an der Salzach vor und begruben die Landschaft unter einem dicken Eispanzer.

Während der Warmphasen schwammen Flusspferde im Rhein und in anderen Flüssen. Vor etwa 600.000 Jahren beispielsweise existierten in der Gegend von Wiesbaden riesige Rüsseltiere, Nashörner, Wildpferde, bis zu 3,60 Meter lange Löwen, Jaguare, Geparde,  Säbelzahnkatzen und Affen. Dagegen lebten in Kaltphasen zottelige Mammute, Fellnashörner und Moschusochsen auf dem Festland. Im Eiszeitalter existierten zu unterschiedlichen Zeiten die „Heidelberg-Menschen“, Neandertaler und ersten anatomisch modernen Menschen. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Der Ur-Rhein“, „Das Mammut“, „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“, Säbelzahnkatzen“ und „Der Höhlenbär“. Das Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ ist im „Diplomica-Verlag“ (Hamburg) erschienen, umfasst 96 Seiten, präsentiert zahlreiche Abbildungen und kostet 15,99 Euro.

Nach Ansicht des Wiesbadener Wissenschaftsautors wird bei den gegenwärtigen Diskussionen über den Klimawandel nicht beachtet, das es zwei Klimawandel gibt: Den seit Entstehung der Erde bestehenden Klimawandel mit einem ständigen Wechsel zwischen Warmphasen und Kaltphasen und den durch mehr oder minder oder vielleicht gar nicht durch menschliche Einflüsse bewirkten Klimawandel. Letzterer lässt sich vielleicht geringfügig abmildern, ersterer dagegen überhaupt nicht. Es wird also immer wieder Warmzeiten und Kaltzeiten geben.

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Montag, 27. Oktober 2014

Deutschland im Eiszeitalter - Taschenbuch von Ernst Probst

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Das Taschenbuch „Deutschland im Eiszeitalter“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst schildert den wechselvollen Verlauf der von starken Klimaschwankungen geprägten Epoche der Erdgeschichte vor etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahren. In diesem Zeitabschnitt, der Eiszeitalter oder Pleistozän genannt wird, gab es Warmzeiten, in denen zwischen Nordseeküste und Alpenrand ähnliche Verhältnisse wie heute in Afrika herrschten. Andererseits rückten in Eiszeiten die Gletscher aus dem Norden bis in die Gegend von Dresden, Erfurt und Recklinghausen sowie aus dem Süden bis Biberach an der Riss, Fürstenfeldbruck und Burghausen an der Salzach vor und begruben die Landschaft unter einem dicken Eispanzer.

Während der Warmphasen schwammen Flusspferde im Rhein und in anderen Flüssen. Dagegen lebten in Kaltphasen zottelige Mammute, Fellnashörner und Moschusochsen auf dem Festland. Im Eiszeitalter existierten zu unterschiedlichen Zeiten die „Heidelberg-Menschen“, Neandertaler und ersten anatomisch modernen Menschen. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch die Taschenbücher „Rekorde der Urzeit“, „Rekorde der Urmenschen“, „Der Ur-Rhein“, „Das Mammut“, „Höhlenlöwen“, „Der Mosbacher Löwe“, Säbelzahnkatzen“, „Der Höhlenbär“ und „Tiere der Urwelt“.

Bestellung des Taschenbuches „Deutschland im Eiszeitalter“ (Diplomica-Verlag) bei:

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.


Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren, 30 Tiere der Urwelt. Bilder von F. John

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der größte fliegende Vogel

Größenvergleich zwischen Argentavis und einem Menschen - Zeichnung: http://www.wpclipart.com

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ein riesiger Greifvogel steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“. Dieser Gigant der Lüfte erreichte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern, ausgestreckt eine Länge von der Schnabelspitze bis zur Fußspitze von maximal 3,30 Metern und ein Lebendgewicht von schätzungsweise bis zu 80 Kilogramm. Sein Kopf maß von der Schnabelspitze bis zum Hals etwa 45 Zentimeter. Sein rund 28 Zentimeter langer Schnabel war vier Mal so groß wie bei den größten gegenwärtigen Greifvögeln. Seine Flugfedern waren ungefähr 1,50 Meter lang und 20 Zentimeter breit. Argentavis magnificens („Großartiger argentinischer Vogel“) lebte im Obermiozän vor etwa 8 bis 5 Millionen Jahren in Argentinien. Wie heutige Geier dürfte er ein Segelflieger gewesen sein. Wenn er eine Luftreise antrat, warf er sich von einem höher gelegenen Standort in den Gegenwind und nutzte dann thermische Aufwinde aus. Experten vermuten, er sei ein Aasfresser gewesen, der sich an Kadavern pflanzenfressender Säugetiere gütlich tat. Verfasser des Taschenbuches „Argentavis – Der größte fliegende Vogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):
http://www.grin.com/de/e-book/281549/argentavis

Nachfolgend die Titel der Broschüren, Taschenbücher und E-Books, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte
Argentavis. Der größte fliegende Vogel
Brontornis. Riesenvögel in Argentinien
Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten
Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten
Gastornis. Der verkannte Terrorvogel
Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit
Hesperornis. Der große Vogel des Westens
Pelagornis. Der größte Meeresvogel
Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren

Dienstag, 14. Oktober 2014

Der größte Vogel aller Zeiten

Lebensbild eines Riesen-Moa - Zeichnung: Heinrich Harder (1858-1935)

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Wahre Riesen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“. Dabei handelt es sich um bis zu 3,60 Meter hohe und fast 280 Kilogramm schwere Weibchen des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“), der einst auf Neuseeland existierte. Jene gefiederten Giganten waren ungefähr anderthalb mal so groß und fast drei Mal so schwer wie die merklich kleineren Männchen. Wie bei Straußen in der Gegenwart betreuten die Männchen der Riesen-Moa den Nachwuchs vom Brüten bis zum Aufziehen. Im Gegensatz dazu verteidigten die Weibchen der Riesen-Moa das Revier.

Der „Schreckensvogel“ wurde bereits 1843 durch den Londoner Zoologen und Paläontologen Richard Owen (1804–1892) erstmals beschrieben, der im April 1842 den Begriff Dinosauria („Schreckensechsen“) für die Dinosaurier eingeführt hatte. In der Nacheiszeit haben auf Neuseeland neun zu den Moa gehörende Arten gelebt. Bevor gegen Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Menschen in Neuseeland einwanderten, sollen dort Hunderttausende oder über eine Million Moa heimisch gewesen sein. Zu starke Jagd auf diese Laufvögel führte bereits um 1450 zu deren Aussterben. Verfasser des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Nachfolgend die Titel der Broschüren, Taschenbücher und E-Books, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel
Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München): http://www.grin.com

Der Wiesbadener Journalist und Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte, Argentavis. Der größte fliegende Vogel, Brontornis. Riesenvögel in Argentinien, Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten, Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten, Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit, Hesperornis. Der große Vogel des Westens, Pelagornis. Der größte Meeresvogel, Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel, Tiere der Urzeit. Rekorde von Insekten, Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren

Samstag, 11. Oktober 2014

Phorusrhacos – Der riesige Terrorvogel

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ein räuberischer Vogel aus Südamerika, der nicht fliegen, aber schnell laufen konnte, steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Phorusrhacos – Der riesige Terrorvogel“. Dieser bis zu 2,50 Meter hohe und zu Lebzeiten schätzungsweise maximal 300 Kilogramm schwere Vogel lebte im Mittelmiozän vor 15,9 bis 11,6 Millionen Jahren in Argentinien. Der erste Fund, ein fossiler Unterkiefer, wurde 1887 von einem renommierten argentinischen Naturforscher als Rest eines zahnlosen Säugtieres fehlgedeutet. Zwei Jahre später erkannten zwei andere Experten, dass dieses Fossil in Wirklichkeit von einem großen Vogel stammte. Große Terrorvögel konnten mit Tritten ihrer kräftigen Beine ihre Beutetiere bis zur Größe einer Antilope töten. Eine weitere tödliche Waffe war der große Schnabel. Außer Phorusrhacos existierten in Südamerika und später auch in Nordamerika zahlreiche Gattungen und Arten von Terrorvögeln. Unter ihnen war der erst seit 2007 bekannte Kelenken mit einer Höhe von mehr als 3 Metern der Größte. Verfasser des Taschenbuches „Phorusrhacos – Der riesige Terrorvogel“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag:
http://www.grin.com/de/e-book/281533/phorusrhacos