Montag, 29. September 2014

Aepyornis - Der Vogel, der die größten Eier legte

Kind mit Riesen-Ei eines Elefantenvogels, Zeichnung: Antje Püpke, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ein bis zu 3 Meter hoher und mehr als 400 Kilogramm schwerer gefiederter Riese steht im Mittelpunkt des Taschenbuches „Aepyornis – Der Vogel, der die größten Eier legte“. Er war der Rekordhalter unter den Elefantenvögeln, die vom Eiszeitalter vor etwa 2 Millionen Jahren bis vielleicht zur Heutzeit im 17. Jahrhundert auf der Insel Madagaskar vor der Ostküste von Afrika existierten. Weibliche Tiere des „Großen Elefantenvogels“ (Aepyornis maximus) legten riesige Eier mit einer Länge bis zu 35 Zentimetern, einem Umfang von maximal 1 Meter und einem Gewicht von 12,5 Kilogramm, was rund 200 heutigen Hühnereiern entspricht. Für das Aussterben der Elefantenvögel auf Madagaskar dürften Menschen verantwortlich gewesen sein. Sie zerstörten durch Brandrodung den Lebensraum der Riesenvögel, jagten sie, aßen ihr Fleisch und ihre Eier. Nach Ansicht von Kryptozoologen beruht die Legende vom sagenumwobenen Vogel Roch, der angeblich im Flug einen Elefanten transportieren konnte, auf dem ausgestorbenen Elefantenvogel Aepyornis maximus. Verfasser des Taschenbuches „Aepyornis – Der Vogel, der die größten Eier legte“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München):

Dinornis - Der größte Vogel aller Zeiten

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Wahre Riesen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“. Dabei handelt es sich um bis zu 3,60 Meter hohe und fast 280 Kilogramm schwere Weibchen des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“), der einst auf Neuseeland existierte. Jene gefiederten Giganten waren ungefähr anderthalb mal so groß und fast drei Mal so schwer wie die merklich kleineren Männchen. Wie bei Straußen in der Gegenwart betreuten die Männchen der Riesen-Moa den Nachwuchs vom Brüten bis zum Aufziehen. Im Gegensatz dazu verteidigten die Weibchen der Riesen-Moa das Revier. Der „Schreckensvogel“ wurde bereits 1843 durch den Londoner Zoologen und Paläontologen Richard Owen (1804–1892) erstmals beschrieben, der im April 1842 den Begriff Dinosauria („Schreckensechsen“) für die Dinosaurier eingeführt hatte. In der Nacheiszeit haben auf Neuseeland neun zu den Moa gehörende Arten gelebt. Bevor gegen Ende des 13. Jahrhunderts erstmals Menschen in Neuseeland einwanderten, sollen dort Hunderttausende oder über eine Million Moa heimisch gewesen sein. Zu starke Jagd auf diese Laufvögel führte bereits um 1450 zu deren Aussterben. Verfasser des Taschenbuches „Dinornis – Der größte Vogel aller Zeiten“ ist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst, der zahlreiche Werke über urzeitliche Tiere geschrieben hat.

Bestellungen beim GRIN-Verlag (München).

Donnerstag, 25. September 2014

Taschenbücher über Riesenvögel

Wiesbaden / München (welt-des-wissens) – Mit riesigen ausgestorbenen Vögeln hat sich neuerdings der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst intensiv befasst. Das Ergebnis seiner Fleißarbeit sind 10 kleine Taschenbücher und E-Books über gefiederte Giganten, die allesamt beim „GRIN-Verlag“ (München) www.grin.com erscheinen.

Einige der von Probst in Wort und Bild vorgestellten Riesenvögel warten mit erstaunlichen Rekorden auf. Weibliche Tiere des Riesen-Moa Dinornis („Schreckensvogel“) erreichten eine Höhe bis zu 3,60 Metern und gelten daher als die größten Vögel der Erdgeschichte. Der Donnervogel Dromornis wog zu Lebzeiten bis zu 570 Kilogramm und ist deswegen der schwerste Vogel aller Zeiten. Sowohl Dinornis als auch Dromornis konnten natürlich nicht mehr fliegen. Der ebenfalls flugunfähige Elefantenvogel Aepyornis legte die größten Eier. Sie waren bis zu 35 Zentimeter lang und hatten einen Inhalt, der dem von 200 heutigen Hühnereiern entsprach.

Die Ehre, der größte fliegende Vogel gewesen zu sein, gebührt dem Greifvogel Argentavis aus Argentinien. Er hatte eine Flügelspannweite bis zu 8 Metern. Nur die allergrößten Flugsaurier mit einer Flügelspannweite von maximal 13 Metern übertrumpften diesen Giganten der Lüft noch merklich. Fliegen konnte auch der größte Meeresvogel Pelagornis, der  eine Flügelspannweite von 6,40 Meter erreichte.

Nachfolgend die Titel der Broschüren bzw. kleinen Taschenbücher, die Ernst Probst über riesige Vögel verfasst hat:

Aepyornis. Der Vogel, der die größten Eier legte

Argentavis. Der größte fliegende Vogel

Brontornis. Riesenvögel in Argentinien

Dinornis. Der größte Vogel aller Zeiten

Dromornis. Der schwerste Vogel aller Zeiten

Gastornis. Der verkannte Terrorvogel

Harpagornis. Der größte Greifvogel der Neuzeit

Hesperornis. Der große Vogel des Westens

Pelagornis. Der größte Meeresvogel

Phorusrhacos. Der riesige Terrorvogel

Ein riesenhafter Laufvogel mit einer Höhe bis zu 2 Metern lebte vor rund 50 Millionen Jahren auch in Deutschland, wie Funde aus Sachsen-Anhalt (Walbeck bei Magdeburg, Geiseltal bei Merseburg) und Hessen (Grube Messel bei Darmstadt) belegen. Dieser Vogel namens Gastornis wurde früher als gefährlicher Räuber dargestellt. Nach neueren Erkenntnissen war er jedoch ein Pflanzenfresser.

Mittwoch, 3. September 2014

Berliner Bilder aus der Urwelt



Berlin (welt-des-wissens) – Leben und Werk des berühmten Berliner Malers Heinrich Harder (1858-1935) stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Tiere der Urwelt“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Das 213 Seiten umfassende Buch ist im „GRIN-Verlag“ (München) erschienen, zeigt mehr als 80 Tierbilder von Heinrich Harder vom Urvogel über Dino-, Flug- und Meeressaurier bis zum Wollnashorn und kostet 29,99 Euro. Darstellungen prähistorischer Tiere von Heinrich Harder sind heute noch an Außenfassaden den Aquariums Berlin zu bewundern. Unter der Internetadresse www.grin.com ist auch ein E-Book für 19,99 Euro erhältlich. 

Freitag, 29. August 2014

Tiere der Urwelt - Taschenbuch über den Berliner Tiermaler Heinrich Harder

Berlin / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Ein riesiger Flugsaurier der Gattung Pteranodon („zahnloser Flügel“) ziert die Titelseite des Taschenbuches „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dieser Flugsaurier lebte in der Kreidezeit vor 86 bis 72 Millionen Jahren in Nordamerika, hatte eine Flügelspannweite bis zu neun Metern und war ein Zeitgenosse von Dinosauriern. Wie sein Name verrät, trug Pteranodon keine Zähne im langen Schnabel.

Der Flugsaurier Pterandon ist eines der vielen Tiere aus der Urzeit, die der Berliner Tiermaler Heinrich Harder (1858-1935) in Büchern, Zeitschriften, Sammelalben und auf Außenfassaden von Gebäuden porträtiert hat. Diesem unvergessenen Künstler, der vor mehr als 150 Jahren in dem kleinen Dorf Putzar in Vorpommern zur Welt kam, ist das vorläufig jüngste Werk von Ernst Probst gewidmet. Das Taschenbuch präsentiert Bilder urzeitlicher Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.

Heinrich Harder arbeitete eng mit dem deutschen Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861–1939) zusammen, der vor allem naturwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Harder illustrierte viele der von Bölsche verfassten Artikel und Bücher. Andererseits schrieb Bölsche die Texte zu Sammelbildern, die Harder von Urzeittieren angefertigt hatte.

An Außenfassaden des Aquariums Berlin sind heute noch Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder zu bewundern. Sieben große Reliefs zeigen den Phytosaurier Belodon, den Panzer-Dinosaurier Polacanthus, die Landschildkröte Meiolania, die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, den Horn-Dinosaurier Triceratops und den Entenschnabel-Dinosaurier Claosaurus. Sieben große Bilder präsentieren den bis zu fünf Meter langen Urlurch Mastodonsaurus, Ammoniten, den Wangensaurier Pareiasaurus, Plesiosaurier, Ichthyosaurier (Fischsaurier), den Flugsaurier Pteranodon und den säugtierähnlichen Saurier Edaphosaurus. Auf kleineren Schlusssteinen über dem Eingang und über Fenstern werden weitere Tiere dargestellt.

Das reich bebilderte Buch „Tiere der Urwelt“ von Ernst Probst schildert das Leben und Werk des unvergessenen Künstlers Heinrich Harder. Es enthält rund 70 Abbildungen von der Internetseite „The Wonderful Paleo Art of Heinrich Harder“ von David Goldman, 17 Fotos des Paläontologen Dr. Heinrich Mallison und weitere Aufnahmen.

Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura), Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder

Werke von Ernst Probst über Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches „Tiere der Urwelt. Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/279818/tiere-der-urwelt

Donnerstag, 28. August 2014

Tiere der Urwelt des Berliner Malers Heinrich Harder

Taschenbuch schildert Leben und Werk des Berliner Tiermalers

Berlin / München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ein berühmter Maler urzeitlicher Tiere im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts war der in Putzar (Vorpommern) geborene und später in Berlin lebende Künstler Heinrich Harder (1858–1935). Er schuf zahlreiche Bilder von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren aus der Urzeit. Eng arbeitete er mit dem deutschen Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861–1939) zusammen, der vor allem naturwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Harder illustrierte viele der von Bölsche verfassten Artikel und Bücher. Andererseits schrieb Bölsche die Texte zu Sammelbildern, die Harder von Urzeittieren angefertigt hatte. An Außenfassaden des Berliner Aquariums sind noch heute Darstellungen von Harder zu bewundern. Das reich bebilderte Buch „Tiere der Urwelt“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das Leben und Werk des unvergessenen Künstlers Heinrich Harder. Es enthält rund 70 Abbildungen von der Internetseite „The Wonderful Paleo Art of Heinrich Harder“ von David Goldman, 17 Fotos des Paläontologen Dr. Heinrich Mallison und weitere Aufnahmen.

An Außenfassaden des Aquariums Berlin sind heute noch Darstellungen urzeitlicher Tiere von Heinrich Harder zu bewundern. Sieben große Reliefs zeigen den Phytosaurier Belodon, den Panzer-Dinosaurier Polacanthus, die Landschildkröte Meiolania, die Bastard-Echse Nothosaurus, die Platten-Echse Stegosaurus, den Horn-Dinosaurier Triceratops und den Entenschnabel-Dinosaurier Claosaurus. Sieben große Bilder präsentieren den Urlurch Mastodonsaurus, Ammoniten, den Wangensaurier Pareiasaurus, Plesiosaurier, Ichthyosaurier (Fischsaurier), den Flugsaurier Pteranodon und den säugtierähnlichen Saurier Edaphosaurus. Auf kleineren Schlusssteinen über dem Eingang und über Fenstern werden weitere Tiere dargestellt.

Von 1986 bis heute hat Ernst Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie über 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Werke von Ernst Probst über Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura)

Werke von Ernst Probst über Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Bestellungen des E-Books oder Taschenbuches bei:

Donnerstag, 31. Juli 2014

Taschenbuch über Königinnen der Lüfte

Hamburg / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Die Französin Jacqueline Auriol flog als erste Frau schneller als der Schall. Sie und die Amerikanerin Jacqueline Cochran erkämpften sich abwechselnd den Ruf, die „schnellste Frau der Welt“ zu sein. Die Deutsche Hanna Reitsch wurde erster weiblicher Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und stellte mehr als 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf. Ihre Landsmännin Elly Beinhorn führte ein legendenumwobenes Leben und prägte die sportlichen Anfänge der Fliegerei. Die Russin Valentina Tereschkowa war die erste Frau im Weltall.

Diesen und anderen „Königinnen der Lüfte“ (Diplomica-Verlag, Hamburg) aus aller Welt ist das gleichnamige Taschenbuch des Wiesbadener Autors Ernst Probst gewidmet. Es berichtet nicht nur von strahlenden Erfolgen, sondern auch von schmerzlichen Ereignissen. Bei Abstürzen verloren viele Pilotinnen – wie Maryse Bastié, Amelia Earhart, Christa McAuliffe und Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg – sowie die Ballonfahrerin Madeleine Sophie Blanchard – ihr Leben. Ergänzt wird das Taschenbuch durch eine Liste mit Daten weiterer berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen und Astronautinnen.

Wie ein „roter Faden“ zieht sich durch das Taschenbuch, wie schwer es früher Frauen von Männern gemacht wurde, das Fliegen zu lernen und in der Luftfahrt Fuß zu fassen. Bis in jüngste Zeit hatten Pilotinnen weltweit unter Vorurteilen zu leiden.

Bestellungen des Taschenbuches „Königinnen der Lüfte“ bei:
http://www.amazon.de/K%C3%B6niginnen-L%C3%BCfte-Biographien-Fliegerinnen-Tereschkowa/dp/3842872968/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1406802536&sr=8-1&keywords=K%C3%B6niginnen+der+L%C3%BCfte+Diplomica-Verlag

Freitag, 11. Juli 2014

Internetzeitung "NOSVOX" lädt zum Mitmachen ein

Neuburg (welt-des-wissens) – „Sind auch Sie der Meinung, dass in den täglichen Medien die Wirklichkeit oft verzerrt, politisch motiviert oder schlichtweg anders dargestellt wird, als es der Wirklichkeit entspricht? Wenn ja, dann sollten Sie NOSVOX lesen und selber mitgestalten!“ Mit diesen Worten wird man auf der unabhängigen und demokratischen Internetzeitung „NOSVOX“ begrüßt und zum Verfassen von Texten eingeladen.

„NOSVOX“ ist eine unabhängige und demokratische Internetzeitung, die von Lesern für Leser gemacht wird. Der Herausgeber stellt lediglich die Plattform hierfür zur Verfügung,
ohne Einfluss auf den Inhalt zu nehmen, solange keine Gesetze oder Regeln verletzt werden.
Jeder ist herzlich eingeladen, journalistisch tätig zu werden, sei es in den Bereichen Politik, Sport, Kultur, Wissenschaft und Technik oder was Sie persönlich gerade bewegt.
Der Herausgeber wünscht, dass alle Menschen, ganz gleich welcher Herkunft, politischer Gesinnung oder Stellung im Leben, hier zusammenkommen und tagtäglich herausbringen können, was die Öffentlichkeit wirklich bewegt. „NOSVOX“ ist unter der Adresse www.nosvox.de im Internet zu finden.

Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Zur berühmtesten Ureinwohnerin Lateinamerikas im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Indianerin Malinche (1505–um 1529), indianisch Malintzin Tenepal oder Malinalli genannt und von den Spaniern auf den Namen Dona Marina getauft. Die kluge Aztekin stieg von der Sklavin der Maya-Indianer zur Geliebten des spanischen Eroberers Hernán Cortés (1485–1547) auf. Ohne ihre Hilfe hätte Cortés Mexiko nicht so leicht in seine Gewalt bringen können. Denn sie lieferte ihm wichtige Informationen und gewann die Feinde der Azteken als Verbündete für die Spanier. Das Taschenbuch „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert das abenteuerliche Leben von Malinche und Cortés.

Bestellung des Taschenbuches „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/276142/malinche-die-gefaehrtin-des-spanischen-eroberers

Dienstag, 1. Juli 2014

Sieben berühmte Indianerinnen

Apachenkriegerin Lozen - Zeichnung von Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ungewöhnliche Ureinwohnerinnen aus Amerika werden in dem Taschenbuch „Sieben berühmte Indianerinnen“ vorgestellt. Die Aztekin Malinche (1505–um 1529) gelangte als Gefährtin und Dolmetscherin des spanischen Eroberers Cortés in Mexiko zu umstrittener Berühmtheit. Pocahontas (um 1595–1618) von den Powhatan rührte als Indianer-Prinzessin aus Virginia die Herzen und tut dies heute noch. Cockacoeske (um 1634–1686) ging als „Königin von Pamunkey“ ebenfalls in die Geschichte von Virginia ein. Katerí Tekakwitha (1656–1680) von den Mohawks gebührt die Ehre, die erste selige Indianerin von Nordamerika geworden zu sein. Die Soshonin Sacajawea (um 1787–1884) genießt als mutige Teilnehmerin an der legendären „Lewis-und-Clark-Expedition“ den Ruf einer indianischen Volksheldin. Die 1809 geborene Mohongo, Ehefrau eines Osage-Häuptlings von den westlichen Sioux, erlebte als Tänzerin in Europa eine schwere Zeit. Die Apachin Lozen (1825–1880) tat sich bei den erbitterten Kämpfen ihres Bruders Victorio gegen die Weißen als tapfere Kriegerin, weise Seherin und tüchtige Medizinfrau hervor. Verfasser des Taschenbuches „Sieben berühmte Indianerinnen“ ist der Wiesbadener Autor Ernst Probst. Eine von dessen Spezialitäten sind Biografien über berühmte Frauen.

Bestellung des 406 Seiten umfassenden Taschenbuches „Sieben berühmte Indianerinnen“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/275982/sieben-beruehmte-indianerinnen

Freitag, 13. Juni 2014

Buchtipp: Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen

Apachenkriegerin Lozen, Zeichnung: Antje Püpke, Berlin, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Die Apachen-Indianerin Lozen (um 1840–um 1887), die jüngere Schwester des Kriegsschamanen Victorio (um 1825–1880), tat sich als Prophetin, Medizinfrau, Kriegerin und Pferdediebin hervor. Sie konnte in die Zukunft sehen und den Standort von Feinden hervorsagen. Dank ihres großen Wissens über heilende Eigenschaften bestimmter Pflanzen und Mineralien heilte sie kranke und verwundete Stammesgenossen. Im Kampf gegen Mexikaner und Amerikaner war sie tapferer als die meisten Männer. Beim Pferdediebstahl folgten ihr die Tiere sofort, wenn sie mit ihnen sprach. Ihr abenteuerliches Leben wird in dem Taschenbuch „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst geschildert. Aus seiner Feder stammen die Taschenbücher „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“, „Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia“, „Cockacoeske. Die Königin der Pamunkey“, „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika“, „Sacajawea. Die indianische Volksheldin“, „Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte“, „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“, „Sieben berühmte Indianerinnen“ und „Superfrauen aus dem Wilden Westen“.

Bestellung des Taschenbuches „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/274179/lozen-die-tapfere-kriegerin-der-apachen

Freitag, 6. Juni 2014

Buchtipp: Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika

Die heilige Kateri Tekakwitha, nach ihrem Tod aus dem Gedächtnis gezeichnet von Pater Claude Chauchetière

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Nur 24 Jahre alt wurde die Indianerin Katerí Tekakwitha (1656–1680), die „Lilie der Móhawk“. In ihrem kurzen Leben litt die tugendhafte junge Frau vom wildesten und grausamsten Stamm der Irokesen unter schweren Krankheiten, vielen Anfeindungen heidnischer Zeitgenossen sowie selbst auferlegten schmerzhaften Bußen. Nach ihrem frühen Tod geschahen Wunder, Gebetserhörungen und Heilungen. 1980 sprach man sie selig und 2012 heilig. Das Leben dieser ungewöhnlichen Frau wird in dem Taschenbuch „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst geschildert. Aus seiner Feder stammen die Taschenbücher „Malinche. Die Gefährtin des spanischen Eroberers“, „Pocahontas. Die Indianer-Prinzessin aus Virginia“, „Cockacoeske. Die „Königin der Pamunkey“, „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika“, „Sacajawea. Die indianische Volksheldin“, „Mohongo. Die Indianerin, die in Europa tanzte“, „Lozen. Die tapfere Kriegerin der Apachen“, „Sieben berühmte Indianerinnen“ und „Superfrauen aus dem Wilden Westen“.

Bestellung des Taschenbuches „Katerí Tekakwitha. Die erste selige Indianerin in Nordamerika bei:
http://www.grin.com/de/e-book/273910/kateri-tekakwitha-die-erste-selige-indianerin-in-nordamerika

Donnerstag, 5. Juni 2014

Plauderei mit der Malerin Antje Püpke in Berlin-Hellersdorf



Berlin (welt-des-wissens) – Die Künstlerin Antje Püpke in Berlin-Hellersdorf, Grottkauer Straße 35, öffnet am Samstag, 14. Juni 2014, von 10 bis 17 Uhr ihr Gartentor. Sie lädt Kunstfreunde herzlich zu einer Plauderei über Kunst und andere Themen ein. Dabei findet ein Verkauf von Originalen und Drucken statt. Im Internet ist Antje Püpke unter der Adresse http://www.kunst-in-berlin-hellersdorf-marzahn.de zu finden. Obiges Gemälde mit dem Titel „Abendbäume“ stammt aus den Händen der Künstlerin. Antje Püpke fertigt auch Zeichnungen und Gemälde auf Bestellung an.

Infos über Antje Püpke:

Antje Püpke
Grottkauer Straße 35
12621 Berlin
Fest: 030 - 563 64 41
Funk: 0176 - 32 79 06 6
Puepke @ fixebilder.de
St.-Nr. 33/480/63428

Atelier
im HAFEN-Gründerinnenzentrum
Schwarzburger Straße 10, Berlin-Marzahn,
Raum 3.28

Weitere Räumlichkeiten
Grottkauer Straße 35,
Berlin-Hellersdorf

Donnerstag, 24. April 2014

Seeungeheuer - 100 Monster von A bis Z

Wissenschaftsautor Ernst Probst stellt mehr als 100 Monster vor

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Der Buchtitel „Seeungeheuer – 100 Monster von A bis Z“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hält mehr, als er verspricht. Denn in Wirklichkeit werden in dem 620 Seiten umfassenden Buch nicht hundert, sondern weit mehr Seeungeheuer vorgestellt. Jedem dieser angeblichen Monster ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Darin erfährt man, wann, wo und wie das betreffende Seeungeheuer erstmals entdeckt wurde, worauf sein Name fußt, wie es aussieht, wie groß es sein soll und vieles andere mehr.

Besonders ausführlich befasst sich das Buch mit „Nessie“, dem legendären Seeungeheuer aus dem schottischen Bergsee Loch Ness. Mehr als 10.000 Augenzeugen glauben, dieses räuberische Monster mit kleinem Kopf, langem Hals, Körper und Schwanz sowie mit mächtigen Flossen selbst gesehen zu haben. Nach Ansicht von Kryptozoologen, die weltweit nach verborgenen Tierarten (so genannten Kryptiden) suchen, soll „Nessie“ in Meeren und Seen weltweit viele Schwestern und Brüder haben.

Augenzeugen haben sehr unterschiedlich aussehende Seeungeheuer beschrieben. Die einen erblickten angeblich Meeressaurier (Plesiosaurier, Fischsaurier), Dinosaurier, Ur-Wale oder  riesige Haie, die eigentlich als ausgestorben gelten, sowie monströse Schildkröten, Kraken oder unglaublich große Krokodile. Außer Sichtungen in Meeren oder Seen schwimmender Tiere gab es auch Funde am Meeresstrand angeschwemmter Kadaver, die selbst renommierte Wissenschaftler grübeln ließen.

Ernst Probst veröffentlichte ab 1986 bei verschiedenen Verlagen mehr als 300 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie und Geschichte sowie über berühmte Frauen.

Taschenbücher von Ernst Probst über Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z. Diese Titel sind allesamt beim „GRIN-Verlag“ (München) erschienen und unter der Internetadresse http://www.grin.com sowie bei Amazon und in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Dienstag, 22. April 2014

Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Die erste Frau, die alle fünf Erdteile mit dem Flugzeug überflog, war die deutsche Pilotin Elly Beinhorn (1907–2007), die zu den berühmtesten Fliegerinnen der Welt gehört. Sie erlebte die sportlichen Anfänge der Fliegerei mit und prägte sie. Ihr guter Ruf in der Luftfahrt beruht auf zahlreichen fliegerischen Meisterleistungen. Daneben schrieb sie auch Bücher, arbeitete für Presse, Funk und Fernsehen, testete Autos, fotografierte Afrikasafaris und hielt Vorträge über Autos und Verkehrsprobleme. Das Taschenbuch „Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert ihr legendenumwobenes und abenteuerliches Leben.

Bestellung des Taschenbuches „Elly Beinhorn. Deutschlands Meisterfliegerin“ bei:

Mittwoch, 16. April 2014

Buchtipp: Schreibende Superfrauen in Deutschland


Schriftstellerin Anna Wimschneider - Zeichnung: Antje Püpke, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Insgesamt 15 berühmte Schriftstellerinnen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Schreibende Superfrauen in Deutschland“ (GRIN-Verlag, München).. In Wort und Bild vorgestellt werden in alphabetischer Reihenfolge die Autorinnen Bettina von Arnim, Christine Brückner, Carmen Sylva, Hedwig Courths-Mahler, Utta Danella, Anne Frank, Anna Luise Karsch, Sophie La Roche, Sandra Paretti, Nelly Sachs, Caroline von Schlegel, Anna Seghers, Else Ury, Wilhelmine Markgräfin von Bayreuth und Anna Wimschneider. Dabei handelt es sich um Schriftstellerinnen mit sehr unterschiedlicher Herkunft von der dichtenden Kuhmagd bis zur königlichen Dichterin. Manche von ihnen sind heute noch in aller Munde, andere wurden zeitweise vergessen. Die Kurzbiographien der „schreibenden Superfrauen“ stammen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Zu dessen Spezialitäten gehören Biographien berühmter Frauen aus den Themenbereichen Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft, Luftfahrt, Wissenschaft, Medizin, Film, Theater, Literatur, Malerei, Fotografie, Musik, Tanz, Feminismus, Sport, Mode, Kosmetik, Mode, Medien und Astrologie. Nicht zuletzt ist Probst durch Werke über Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie und Archäologie bekannt geworden.

Bestellung des Taschenbuches oder E-Books „Schreibende Superfrauen in Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/272448/schreibende-superfrauen-in-deutschland

Donnerstag, 3. April 2014

Psychopharmaka richtig einnehmen

Frankfurt am Main (landesapothekerkammer-hessen) – Psychische Erkrankungen werden in unserer Gesellschaft zunehmend häufiger diagnostiziert und behandelt. Dazu zählen zum Beispiel Schizophrenien, Depressionen, Angststörungen, Verhaltensstörungen oder Burnout. Je nach Erkrankung und Ausprägung kann eine Behandlung mit Medikamenten, entweder ausschließlich oder begleitend zu anderen therapeutischen Maßnahmen notwendig werden. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, rät Patienten, Vorbehalte gegen die medikamentöse Therapie offen anzusprechen. Nur im Dialog sei eine sinnvolle und gut wirksame Behandlung möglich.

Mit der Diagnose und der Einnahme richtig umgehen
Viele Patienten fühlen sich stigmatisiert, wenn bei ihnen eine psychische Krankheit diagnostiziert wurde. Sie haben Angst, dass sie für verrückt und unzurechnungsfähig gehalten werden. Zum anderen befürchten sie, dass ihr Wesen und ihre Persönlichkeit durch diese Medikamente stark beeinflusst werden, sie dauernd müde sind, übermäßig an Gewicht zunehmen oder nicht mehr fahrtüchtig sind. „Diese Sorgen und Ängste muss man sehr ernst nehmen und mit den Patienten besprechen, weil sie vielfach unbegründet sind“, sagt Erika Fink. „Denn bei der Entwicklung von Psychopharmaka wurden in den letzten Jahren sehr große Fortschritte erzielt. So konnten viele Nebenwirkungen abgeschwächt oder ausgeschaltet werden. Außerdem wird der Patient nicht einfach „ruhiggestellt“. Im Gegenteil. Genau wie zum Beispiel bei einer Allergie oder Entzündung im Körper, kann man heute in den meisten Fällen ein Medikament geben, das ganz gezielt die auslösenden Stoffe blockiert.
Psychische Erkrankungen beruhen in vielen Fällen auf Störungen sogenannter Transmittersubstanzen. Diese Botenstoffe bewerkstelligen im Gehirn die Signalübertragung zwischen einzelnen Strukturen und Zellen. Ist ihre Konzentration jedoch zu hoch oder zu niedrig oder wird generell das Gleichgewicht gestört, wird der Mensch psychisch krank. Gerade in diesen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung erfolgversprechend.
Je nach Art und Schwere der Erkrankung kann es einige Wochen dauern, bis sich ein Therapieerfolg einstellt. Wichtig ist, das Arzneimittel genau nach Anweisung des Arztes einzunehmen. In der ersten Zeit kann es sein, dass man sich etwas müde fühlt. Wer Veränderungen an sich feststellt, sollte dies immer mit seinem Arzt oder Apotheker besprechen, statt das Arzneimittel eigenmächtig abzusetzen oder die Medikation nachzusteuern. Auch wer glaubt, er brauche sein Medikament nicht mehr, sollte dies zuerst mit den Experten besprechen und nicht auf eigene Faust handeln.
Beruhigungs- und Schlafmittel
Zu den Psychopharmaka zählen auch die so genannten Benzodiazepine (Beruhigungs- und Schlafmittel), die besonders häufig verschrieben werden. Wirkstoffe sind zum Beispiel Diazepam, Lorazepam oder Brotizolam. Doch Patienten ist nicht bewusst, dass diese Arzneimittelgruppe sehr schnell eine Abhängigkeit oder Sucht verursacht. Daher ist es wichtig, diese Arzneimittel auch genau nach der Einnahmevorschrift des Arztes einzunehmen und nicht ohne Rücksprache die Dosierung zu erhöhen. Weiterhin haben diese Arzneimittel Wechselwirkungen mit starken Schmerzmitteln, Mitteln gegen Demenz, Antidepressiva, Betablockern, bestimmten Magensäureblockern und Parkinsonpräparaten sowie Asthmamitteln.
Vorsicht bei Johanniskraut
Was viele sicherlich fälschlicherweise nicht als Psychopharmakon einstufen, ist Johanniskraut. Es ist ein freiverkäufliches Mittel, das stimmungsaufhellend und in hoher Dosierung nach längerer Einnahmezeit antidepressiv wirkt. Allerdings sollte man sich dringend davor hüten, selbst die Diagnose Depression zu stellen und sich damit behandeln zu wollen. Auch Johanniskraut zeigt viele Wechselwirkungen, die ärztlich verordnete Therapien stören können.
Daher ist es ratsam, immer mit seinem Stammapotheker über Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, rezeptfrei wie auch -pflichtig, zu sprechen. Dieser wird den Arzt im Bedarfsfall einbeziehen. Wer Psychopharmaka einnimmt, sollte auf den Genuss von Alkohol unbedingt verzichten. Insbesondere Schwangere und alte Menschen sollten sich von ihrem Arzt oder Apotheker hinsichtlich dieser Medikamentengruppe beraten lassen, aber auch Autofahrern sei ein Gespräch angeraten.
Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz  Hessen mit Medikamenten sicher.

Mittwoch, 26. März 2014

Buchtipp: Superfrauen 1 - Geschichte

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ägyptens bedeutendste Königin Kleopatra VII. trug eine Hakennase und war nicht besonders attraktiv. Die Papsttochter Lucrezia Borgia führte einen soliden Lebenswandel und nahm nicht an der von ihrem Bruder Cesare im Vatikan veranstalteten Orgie mit 50 Dirnen teil. Und die schönste Frau der Welt der 1860-er und 1870-er Jahre, nämlich die österreichische Kaiserin Elisabeth („Sisi“), hatte kariöse bräunlich-gelbe Zähne, wegen denen sie oft ihre Oberlippe darüber zog, den Mund kaum öffnete und beim Sprechen ein Taschentuch vorhielt, weswegen Fremde sie nur mit Mühe verstanden.

Solche und andere Enthüllungen sind in dem Taschenbuch „Superfrauen 1 – Geschichte“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst nachzulesen. In erster Linie geht es darin aber nicht darum, verdienstvolle weibliche Persönlichkeiten durch Nebensächlichkeiten herabzuwürdigen, sondern ehrlich und ungeschminkt über die Höhen und Tiefen in ihrem Leben zu berichten.

Die Biografien in diesem Buch präsentieren Herrscherinnen, Heldinnen, Indianerinnen, Räuberbräute, Piratinnen und Mätressen in Wort und Bild. Sie waren der Auftakt zu einer 14-bändigen Reihe mit Biografien berühmter Frauen aus allen Bereichen – wie Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft und Verkehr, Wissenschaft, Medizin, Film und Theater, Literatur, Malerei und Fotografie, Musik und Tanz, Feminismus und Familie, Sport, Mode und Kosmetik sowie Medien und Astrologie.

Bestellung des Taschenbuches „Superfrauen 1 – Geschichte bei:
http://www.grin.com/de/e-book/271252/superfrauen-1-geschichte

Dienstag, 25. März 2014

Der Riese, der eigentlich ein Mammut war

Knochen und Zähne eiszeitlicher Rüsseltiere wurden früher oft fehlgedeute

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Wenn man ehedem in Europa imposante Knochen oder Zähne eines Mammuts aus dem Eiszeitalter fand, dachte man an alles andere als an einen prähistorischen Elefanten. Man konnte sich nicht vorstellen, dass einst im eigenen Land bis zu 3,75 Meter hohe zottelige Rüsseltiere mit langen Stoßzähnen umherwanderten und Gras weideten. Statt dessen schrieb man die ungewöhnlich großen Mammutreste oft Riesen, Heiligen, Einhörnern, Drachen oder Greifen zu.

Auf dieses Phänomen weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. Als Überbleibsel von Riesen fehlgedeutet wurden beispielsweise Zähne und Knochen vom Mammut, die im Mittelalter in Wien ans Tageslicht kamen. Laut einer Legende stammten diese Funde von Riesen, die beim Bau des Stephansdoms mithalfen und dort sogar zur Taufe gingen.

Als berühmter Fundort vermeintlicher Riesen- und Drachenknochen galt im 16. Jahrhundert die Nibelungenstadt Worms am Rhein. In Wirklichkeit hatte man vor allem in Kiesschichten des Rheins fossile Knochen von Mammuten geborgen. Damals kursierten in Worms viele Geschichten über den Drachentöter Siegfried, der in der Phantasie vieler Menschen ein Riese geworden war. Um 1540 hingen am Rathaus riesige Knochen in schweren Ketten. Diese galten als Beweis dafür, dass Worms einst von Giganten bewohnt gewesen sei.

Im Straßburger Münster bewahrte man im Mittelalter den Stoßzahn eines Mammuts auf, den man als Klaue eines Greifen verkannte. Ein Greif ist ein geflügeltes Fabeltier mit Adlerkopf und Löwenkörper. Der Arzt und Naturforscher Conrad Gesner sowie der Arzt und Stadtpfarrer Conrad Forrer betrachteten 1563 in ihrem „Thierbuch“ die im Straßburger Münster an Ketten aufgehängte vermeintliche Greifenklaue als Horn eines alten Auerochsen oder „Urstiers“.

Dem „Luzerner Riesen“ schrieb man Mammutknochen zu, die 1577 im schweizerischen Kanton Luzern entdeckt wurden. Diese Knochen kamen zwischen den Wurzeln einer von einem Sturm gefällten Eiche beim Kloster Reiden im Wiggertal nahe des Vierwaldstätter Sees zum Vorschein. Einige der ersten Betrachter vermuteten, bei diesen merkwürdigen Gebeinen könne es sich um Überreste gefallener Engel handeln. Der Naturforscher Felix Platter aus Basel deutete jene Knochen als Reste eines ungefähr 5,60 Meter großen Riesen.

Als Stirnhorn des legendären Einhorns betrachtete man den im Februar 1605 im Tal des Flusses Bühler bei Neubronn unweit von Schwäbisch-Hall entdeckten Stoßzahn eines Mammuts. Das Fabeltier Einhorn hatte angeblich die Gestalt eines Pferdes und trug ein mächtiges Horn auf der Stirn. Den 1605 gefundenen Mammutstoßzahn hat man im Chor der Kirche „Sankt Michael“ zur Schau gestellt. Er wird von einer kunstvoll geschmiedeten Aufhängung getragen.

An den „Oberschenkel eines Riesen von wundersamer Größe“, der einst am Rheinufer von Oppenheim unweit von Mainz in Rheinhessen ans Tageslicht kam, erinnert ein großes Gemälde des Malers Bartholomäus Sarburgh im Historischen Museum Bern. Der 1,27 Meter lange Oberschenkelknochen befand sich um 1613 im Oppenheimer Wirtshaus „Zum Riesen“ und wurde von einheimischen sowie auswärtigen Gästen bewundert. Ein vermeintlicher Riesenknochen von etwa gleicher Größe befand sich auch im Besitz eines Oppenheimer Adeligen.

Auf fehlgedeutete Mammutknochen geht die angebliche Entdeckung des legendären „Einhorns von Quedlinburg“ im 17. Jahrhundert zurück. Der sensationelle Skelettfund kam 1663 in einem Gipsbruch auf dem Zeunickenberg bei Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) zum Vorschein. Eine 1714 veröffentlichte Rekonstruktion zeigte ein seltsames Tier. Es stand auf zwei Beinen und stützte sich mit einem langen Schwanz ab. Heute ist klar, daß die vermeintlichen Vorderbeine des Einhorns aus vier Oberschenkelknochen vom Mammut konstruiert worden sind.

Um Mammutknochen und um Mammutzähne handelte es sich auch bei den angeblichen Resten des „Kremser Riesen“ aus Niederösterreich. Diese Fossilien wurden 1645 auf dem „Hundssteig“ in Krems an der Donau von schwedischen Soldaten zutage gefördert. Die Soldaten hatten in ihrer Befestigungsanlage auf dem Berg einen Graben ausgehoben, mit dem sie Regenwasser ableiten wollten. Dabei stießen sie auf einen vermeintlich ungeheuer großen Riesenkörper. Außer diesem „großen Riesen“ barg man im Graben noch zwei „kleinere Riesen“, deren Reste man aber im Erdreich beließ.

Als Knochen eines „Woloten“ (Riesenmenschen) deutete man fossile Knochen, die während der Regierungszeit des russischen Zaren Fjodor III. Aleksejewitsch von 1676 bis 1682 entdeckt worden waren. Als der junge Herrscher davon erfuhr, ordnete er an, der Statthalter in Kursk solle einen Mann zum Fundort schicken, um die Knochen des „Woloten“ auszugraben. Jeder dieser Knochen musste sorgfältig gemessen und aufgezeichnet werden.

Noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat man in Europa mitunter Mammutzähne und Mammutknochen als Reste von Heiligen wie Christophorus oder Vinzenz von Valencia fehlgedeutet. Zum Beispiel wurde in Valencia (Spanien) ein Mammutzahn als Zahn des heiligen Christophorus („Christusträger“) verehrt. Christophorus wird oft als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt

Schädelfunde ausgestorbener Zwergelefanten auf griechischen Mittelmeerinseln ließen die Sage von einäugigen Riesen (Kyklopen oder Zyklopen, zu deutsch: „Rundauge“) entstehen. Jene fossilen Schädel hatten nämlich dort, wo der Rüssel ansetzt, ein großes Loch, das man irrtümlich für die Augenöffnung auf der Stirn eines Riesen hielt. Mit einem riesigen Kyklopen namens Polyphem hatte Odysseus, der listige und tapfere König von Ithaka, während seiner abenteuerlichen Heimreise nach dem von den Griechen gegen die Trojaner gewonnenen „Trojanischen Krieg“ angeblich seine liebe Mühe

Bestellung des Taschenbuches „Das Mammut“ bei:
http://www.amazon.de/Das-Mammut-Zeichnungen-Shuhei-Tamura/dp/3656576157

Buch von Alexander Lukeneder: Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer



Interview zum Buch von Alexander Lukeneder:
Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer

Abenteuer Dolomiten
Spannende Forschung – 3000 Meter über dem Meer
Alexander Lukeneder
ca. 216 Seiten, 112 Farb-Abbildungen
Seifert Verlag, Wien
ISBN: 978-3-902924-07-0
ca. € 34,90    sFr 46.90


Probst: Im April 2014 erscheint Ihr neues Buch "Abenteuer Dolomiten - Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer" (Seifert Verlag). Was hat Sie zum Schreiben dieses Buches bewogen?

Lukeneder: Als Wissenschaftler am Naturhistorischen Museum in Wien zählt es zu meinen Hauptaufgaben, Ausstellungen zu konzipieren, aber auch die Wissenschaft voran zu treiben. In meinem Fall waren das in den letzten Jahren hauptsächlich Projekte im Taurus-Gebirge der Türkei (Trias-Massensterben von Ammoniten) und eben in den Dolomiten Italiens (Klima vor 135-90 Millionen Jahren in den Dolomiten).
Dabei ging es vorwiegend um die klimatische Entwicklung dieser Forschungs-Gebiete im Erdmittelalter (Mesozoikum). Während der letzten 10 Jahre, über ein Wissenschaftsprojekt des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanziert, forschte ich mit einem internationalen Team aus 30 Mitarbeitern in den Dolomiten. Teile der Dolomiten zählen ja seit 2009 zu den UNESCO-Weltnaturerben der Welt. Die Ergebnisse aus den Forschungen wurden dann nach und nach in wissenschaftlichen Journalen publiziert. Diese Publikationen werden aber nur von Spezialisten gelesen. Meine Intention war es nun unsere Forschung und unsere abenteuerlichen Erlebnisse auch einem breiteren Publikum vorzustellen und zugänglich zu machen.
Ich will die Leser in diesem Buch mitnehmen auf den Weg von der Idee über das Projekt bis hin zur fertigen Ausstellung und Verfilmung. Mein Ziel ist es, mit diesem Buch auch Personen zu erreichen, die sich sonst niemals für meine Arbeit, sprich die Paläontologie, interessiert hätten.

Probst: An welches Publikum denken Sie dabei?

Lukeneder: Die Dolomiten liebt einfach jeder. Viele Leute waren schon selbst dort zum Skifahren oder Wandern. Oder zumindest war er/sie passiv mit den unzähligen TV-Berichten dort. Vom Geologen oder Paläontologen und vom Wanderer bis zum Extrembergsteiger, alle lieben sie, die Berge Südtirols. Die einzigartige Schönheit und die charakteristischen Felswände, von bis zu 3000 Metern Höhe, lassen einen immer wieder über die Wunder der Natur staunen. Das Buch ist für jeden/jede lesbar, der/die an der Natur interessiert ist, vom Urlauber, über den Bergsteiger bis hin zu den Fossilsammlern und Studenten der Erdwissenschaften

Probst: Was erwartet den Leser in Ihrem Buch?

Lukeneder: Ich habe in meinem Buch eine neue, spannende Art von Wissensvermittlung versucht. Ich nenne es GEO-tainment, also Abenteuer und Unterhaltung vermischen sich mit leichtverständlicher Wissenschaft, gepaart mit etwas Humor zu einem bunten Mix für informative und unterhaltsame Stunden. Die faszinierende Geologie und Paläontologie der Dolomiten und die spektakuläre Forschungsarbeit meines internationalen Teams sind auch Gegenstand dieses Buches.
Es wird dabei immer wieder vom Klima und Leben der Vorzeit auf heutige Ereignisse und den Wandel der Erde in der heutigen Zeit geschlossen. Magnetische Pole wandern auch heute noch, Erdbeben geschehen an den ungewöhnlichsten Orten und Tsunamis bedrohen das Mittelmeer.

Probst: Haben Sie während Ihrer Forschung in den Dolomiten neue Fakten entdeckt?

Lukeneder: Ich möchte die Leserschaft miterleben lassen, wie mir bei meinen abenteuerlichen Erkundungsgängen die Entdeckung neuer Arten gelang, ein Ereignis, das auch medial um die Welt ging. Neue Arten von Ammoniten, Seeigeln und Muscheln konnten entdeckt werden. Sensationelle Horizonte, Erze und Fossilien konnten erstmals beschrieben werden. Erstmals konnten wir die 35 Millionen Jahre andauernde Geschichte der Unterkreide in den Dolomiten zeigen. Daraus ergab sich ein gigantischer Temperaturanstieg von 7,5 °C für diesen Zeitraum (ca, 140-90 Millionen jahre vor heute). Dieses Klimaoptimum sollte die Welt in den Dolomiten in einem Ausmaß verändern, wie wir es bisher noch nicht kannten.
Über 112 einzigartige Bilder spiegeln auf 216 Seiten (in Farbe) die beeindruckende Ästhetik der Dolomiten und die Schönheit fossiler Studienobjekte, sie vermitteln aber auch einen Eindruck von den Strapazen der Forschung im Hochgebirge: extremes Wetter in 2.500 bis über 3.000 Meter Meereshöhe, stundenlange Aufstiege, Helikopter-Flüge mit Probenmaterial, die Millimeterarbeit im Labor, und am Ende erwacht aus den Daten, die im kreidezeitlichen Meeressediment des heutigen Puez-Geisler-Gebietes schlummern, ein Bild des Klimas und der Lebewesen vor 140–90 Millionen Jahren. Dieses Buch soll die Daten und Fakten, die sonst nur einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern vorbehalten sind, auf leicht verständliche und amüsante Weise nahe bringen. Modernste 3D-Rekonstruktionen holen fossile Lebewesen wirklichkeitsecht ins Leben zurück und lassen längst ausgestorbene Tiere vor unseren Augen wiedererstehen.

Probst:  Welche Methoden haben Sie zur Erforschung der Erdgeschichte angewandt?

Lukeneder: Zu den gängigen Methoden wie geochemischen Analysen (CaCO3, TOC, S), Analysen des Gesteins und biostratigrafischen Untersuchungen von verschiedenen Fossilgruppen wurden modernste Methoden wie stabile Isotopen Analysen (Sauerstoff und Kohlenstoff), Paläomagnetik und Computertomografie angewandt.
Die Profilaufnahme und Beschreibung der Gesteinsformationen formte die Basis für weitere Untersuchungen am Puez, Im Puez-Geisler Naturpark der Dolomiten.
Zudem wurden magnetische Suszeptibilität und gamma-ray Untersuchungen durchgeführt. Diese geben Aufschluss über die klimatischen Veränderungen in der Kreidezeit des Ur-Ozeans Tethys.

Probst: Können Sie uns konkrete Ergebnisse aus Ihren Forschungen in den Dolomiten verraten?

Lukeneder: Durch die Vielzahl von neuen wissenschaftlichen Ergebnissen wurden auch unzählige Medien auf das Projekt aufmerksam und eine Ausstellung konnte mit den Ergebnissen, gemeinsam mit National Geographic, 2011 am Naturhistorischen Museum in Wien durchgeführt werden. Ein Dolomiten Film konnte ebenfalls 2011 verwirklicht werden. Von der Vielzahl an neuen und spannenden Bildern und Ergebnissen lassen Sie sich bitte überraschen.
So bleibt mir nur, Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Buches zu wünschen. Ich hoffe, die Bilder machen Lust auf mehr. Wenn ich an Südtirol denke, kann ich es kaum erwarten, bis ich wieder in die Berge fahre. Vielleicht sieht man sich ja einmal dort, in den Bergen Südtirols, in meinen Dolomiten.
Ohne die finanzielle Unterstützung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Naturhistorischen Museums Wien, sowie Herrn TR KR Franz Bamberger wäre die Erstellung des Buches nicht möglich gewesen.

Montag, 17. März 2014

Das lautlose Sterben der Bienen

Hohenwarsleben - Die Honigbiene ist das drittwichtigste Nutztier in der Ernährungskette des Menschen. Drei Viertel aller Nutzpflanzen, die die Menschheit ernähren, werden von Bienen bestäubt. In den letzten Jahrzenten kam es jedoch zu einem weltweiten, besorgniserregenden Massensterben ganzer Bienenvölker. Wenn das Bienensterben in diesem Ausmaß weitergeht, würde das nicht nur einen finanziellen Schaden in Milliardenhöhe bedeuten, es hätte auch katastrophale Auswirkungen auf die Ernährungssituation des Menschen und auf die Artenvielfalt.

Prof. Dr. Friedrich Hainbuch geht in dem Buch „Das lautlose Sterben der Bienen“ den möglichen Ursachen des lautlosen Bienensterbens auf den Grund, schildert die drohenden Konsequenzen einer Welt ohne Honigbienen und bietet Auswege aus der Katastrophe an.

Aus dem Inhalt:

• Wir brauchen die Bienen!

• Geballte Zumutungen für unsere Bienen der letzten 100 Jahre

• Bedrohungen aus der Imkerschaft: Inzucht, Varroamilbe, Bienenwanderungen

• Gefahren aus der Umwelt: Luftverschmutzung, Klimawandel, Elektrosmog

• Risiken aus der Landwirtschaft: Agribusiness, Gentechnik, Monokulturen

• Auswege

Bestellung des Buches „Das lautlose Sterben der Bienen“ bei:

http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-135-0&wseite=1

Donnerstag, 13. März 2014

Welche Nährstoffe sind für alte Menschen besonders wichtig?

Frankfurt am Main (landesapothekenkammer-hessen) – Eine gute Ernährung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie dem Organismus genau die Nährstoffe in der Menge liefert, in der sie gerade gebraucht werden. Das gilt für alle Altersgruppen. Doch gerade alte Menschen leiden häufig an Nährstoffmangel und das auch bei objektiv gesehen richtiger Ernährung. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, erklärt, woran das liegt und wie eine sinnvolle Nährstoffzufuhr aussehen muss.

Die Gründe für eine schlechte Nährstoffversorgung im Alter sind vielfältig. Zum einen verändert sich die Körperzusammensetzung: Man hat weniger Muskelmasse, meist mehr Fett, der Wassergehalt wird geringer. Diesen Veränderungen kann man durch Sport, die richtige Ernährung und ausreichend Flüssigkeit schon entgegenwirken. Doch auch die Einnahme von Medikamenten kann die Nährstoffaufnahme beeinflussen. Weiterhin sind nachlassende Leber- und Nierenfunktion und nicht ausreichendes Kauen durch schlechte Zähne als Gründe zu nennen. Ein Ausgleich des Nährstoffmangels ist dringend notwendig, Patienten fühlen sich spürbar besser und fitter, wenn die Werte stimmen. Doch man sollte nicht wahllos Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sondern vorher untersuchen, welche Nährstoffe genau fehlen. Dies sollte in zwei Schritten geschehen: Zunächst führt der Patient über ein bis zwei Wochen ein Ernährungsprotokoll. So ist ersichtlich, wie viele Nährstoffe eingenommen wurden. Ob und in welchem Umfang diese verwertet wurden, kann dann mittels Blutuntersuchung beim Arzt festgestellt werden.
Erst jetzt kann man überlegen, ob man es zunächst mit einer Ernährungsumstellung versucht, eine Medikation anpasst oder zu Nahrungsergänzungsmitteln greift. Nach einigen Wochen prüft man anhand einer weiteren Blutuntersuchung den Erfolg.
Welche Nährstoffe sind für alte Menschen besonders wichtig?
Vitamin D ist in erster Linie für starke Knochen verantwortlich, wirkt sich aber auch positiv im Zellstoffwechsel aus. Seit etwa zwei Jahren wird eine höhere Gabe besonders für alte Menschen empfohlen. Anhand des Blutspiegels kann der Arzt die täglich einzunehmende Menge berechnen.
Eine Vitamin B-Unterversorgung zeigt sich besonders häufig bei alten Menschen. Die B-Vitamine haben gleich mehrere Aufgaben im Körper. Sie sorgen für die Kohlenhydratverdauung, Blutbildung, Gehirnfunktion und die verminderte Plaquebildung in den Arterien. Alte Menschen benötigen mehr B-Vitamine als junge, da sie diese nicht mehr so gut aus der Nahrung herausziehen und speichern können. Zudem nehmen viele alte Menschen Medikamente ein, die die Aufnahme zusätzlich einschränken. Hierzu kann der Apotheker beraten und Tipps geben. B-Vitamine sollten grundsätzlich als Vitaminkomplex eingenommen werden. Sie ergänzen sich gegenseitig in der Wirkung und werden rasch verbraucht. Sollte ein Überschuss entstehen, wird dieser einfach ausgeschieden.
Vitamin C bremst nicht nur Oxidationsvorgänge, die wesentlich zur Zellalterung beitragen, es fördert auch die Aufnahme von Mineralstoffen in den Körper, ganz besonders von Eisen. Auch hier schadet eine Überdosierung nicht, der Körper scheidet aus, was er nicht verbraucht.
Omega-3-Fettsäuren werden als gesunde Fette häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Laut Erika Fink lohnt es auch hier, das Gespräch mit dem Apotheker zu suchen: „Alle Fette, die der Mensch zu sich nimmt, beeinflussen sich gegenseitig in der Aufnahme und im Stoffwechsel. Oftmals kann es schon reichen, das Gleichgewicht zu ändern, d.h. das Weglassen der ungesunden Fette kann den gleichen Effekt erzielen wie eine zusätzliche Aufnahme der „gesunden Fette“. Ziel sollte es immer sein, so wenig zusätzliche Präparate wie möglich einzunehmen.“ Patienten sollten sich immer Zeit für ein Beratungsgespräch in der Apotheke nehmen, bevor sie teure, aber unnütze Vitaminkuren beginnen. Sinnvoll ist es, vorab einen Termin zu machen und auch seine Arzneimittel mitzubringen. So kann der Apotheker am besten feststellen, welche Medikamente eventuell Einfluss auf die Nährstoffaufnahme haben könnten.
Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz Hessen mit Medikamenten sicher.

Notdienstapotheken können jederzeit unter www.apothekerkammer.de abgerufen oder unter der Telefonnummer 01801 / 555 777 9317 erfragt werden.

Freitag, 7. März 2014

Buch von Carl-Heinz Boettcher: Wie Europa entstand

Der Soziologe und Publizist Carl-Heinz Boettcher hat jetzt den erwarteten dritten Band seiner Trilogie über den welthistorischen Sonderweg des Westens vorgelegt: "Machtkampf und Glaubenskrieg - Europa in der Frühen Neuzeit". Dem Buch vorangegangen waren Werke über den Ursprung Europas in der späten Jungsteinzeit sowie über den Weg vom Weltstaat der Römer bis zur Herausbildung unabhängiger Einzelstaaten am Ende des Mittelalters. Der neue Band behandelt die Epoche, die diesem unmittelbar folgte und vor 300 Jahren ihren Abschluss fand. In ihr wurden Weichen für Veränderungen gestellt, die noch heute unser Dasein bestimmen.

Das dem Ideal nach römisch-christliche Universalreich der Kaiser und Päpste war zerfallen, der Blick auf die moderne Welt frei. Eine Politik der Vernunft und des Naturrechts wurde ausgerufen. In der Realität jedoch bestimmten Machtkampf und Glaubenskrieg das Bild. Die alten Herrschergeschlechter waren nicht bereit abzutreten. Mit ihnen wetteiferten die Würdenträger der Kirche darum, die überlieferte Gewalt über Körper und Seelen zu bewahren. Insbesondere Frankreich sah sich von beiden Seiten, von Spanien wie von Deutschland her bedrängt und eingekreist. In Madrid wie in Brüssel und Wien saß die Dynastie der Habsburger, die nicht davon ablassen wollte, eine von ihr beherrschte neue katholische Universalmonarchie zu errichten, wobei das von Paris aus regierte Königreich ein Hemmschuh war. Dies reagierte im Gegenzug bis in das vorige Jahrhundert hinein mit dem permanenten Bestreben, den östlichen Nachbarn politisch wie militärisch zu schwächen und zu zersplittern. Neben allem dem aber zeichneten sich im ganzen Abendland nicht ohne Erfolg Tendenzen ab, den allgemeinen Frieden zu sichern und dem Individuum religiöse wie persönliche Unabhängigkeit zu erringen.

Der Zusammenprall der Kräfte gipfelte schließlich in einem Konflikt ungeheuren Ausmaßes, dem Dreißigjährigen Krieg. Vorwiegend auf deutschem Boden ausgetragen, besaß er dennoch gesamt-europäischen Charakter. Er endete 1648 mit den zäh ausgehandelten Westfälischen Verträgen, die das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten völkerrechtlich festlegten und die Trennung von Staat  und Religion vorantrieben. Ergänzt wurde diese Entwicklung durch die parallel erfolgten englischen Revolutionen, die eine auf Dauer angelegte Politik des internationalen Gleichgewichts ins Leben riefen, die Volkssouveränität proklamierten und das funktionsfähige parlamentarische System schufen, das im Lauf der Zeit für ganz Europa beispielhaft wurde.

Der Autor hofft, Erfahrungswerte für politisches Handeln in der Gegenwart vermitteln zu können. Er widmet den Band seinen Enkeln und ihrer Generation.

Carl-Heinz Boettcher, Machtkampf und Glaubenskrieg - Europa in der Frühen Neuzeit, Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2014, 290 Seiten, Broschur,  29,80 Euro, ISBN 978-3-86110-555-8.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter



Video „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei  „YouTube“
http://youtu.be/BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ heißt ein Videoclip auf der Videoplattform „YouTube“. Darin wird auf  Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hingewiesen, die sich mit Eiszeittieren befassen. Beispielsweise „Das Mammut“, „Der Höhlenbär“, „Höhlenlöwen“ „Säbelzahnkatzen“, „Deutschland im Eiszeitalter“. Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie rund 300 E-Books veröffentlicht. Die meisten dieser Titel sind beim „GRIN-Verlag“ (München) unter der Internetadresse http://www.grin.com zu finden. Spezialitäten von Probst sind die Themenbereiche Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Frauen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Blog "Das Mammut" über das gleichnamige Buch von Ernst Probst



Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Mit dem Buch "Das Mammut" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst befasst sich das Blog "Das Mammut". Es ist im Internet unter der Adresse http://dasmammut.blogspot.de zu finden und präsentiert, Texte, Bilder und Videos über das Mammut. Das Wollhaar-Mammut Mammuthus primigenius gilt als das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Es existierte vor etwa 300.000 bis 3.700 Jahren in Europa, Asien und Nordamerika. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch andere Bücher über Tiere aus dem Eiszeitalter wie Mosbacher Löwe, Europäischer Höhlenlöwe, Amerikanischer Höhlenlöwe, Ostsibirischer Höhlenlöwe, Säbelzahnkatze Homotherium, Dolchzahnkatze Megantereon, Dolchzahnkatze Smilodon, Europäischer Jaguar, Leopard und Gepard. Alle Titel sind beim "GRIN-Verlag" (München) erschienen und als gedrucktes Taschenbuch oder E-Book im PDF-Format erhältlich. Die Titel findet man unter der Adresse http://www.grin.com mit Hilfe der Suchmaske.