Mittwoch, 16. April 2014

Buchtipp: Schreibende Superfrauen in Deutschland


Schriftstellerin Anna Wimschneider - Zeichnung: Antje Püpke, http://www.fixebilder.de

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Insgesamt 15 berühmte Schriftstellerinnen stehen im Mittelpunkt des Taschenbuches „Schreibende Superfrauen in Deutschland“ (GRIN-Verlag, München).. In Wort und Bild vorgestellt werden in alphabetischer Reihenfolge die Autorinnen Bettina von Arnim, Christine Brückner, Carmen Sylva, Hedwig Courths-Mahler, Utta Danella, Anne Frank, Anna Luise Karsch, Sophie La Roche, Sandra Paretti, Nelly Sachs, Caroline von Schlegel, Anna Seghers, Else Ury, Wilhelmine Markgräfin von Bayreuth und Anna Wimschneider. Dabei handelt es sich um Schriftstellerinnen mit sehr unterschiedlicher Herkunft von der dichtenden Kuhmagd bis zur königlichen Dichterin. Manche von ihnen sind heute noch in aller Munde, andere wurden zeitweise vergessen. Die Kurzbiographien der „schreibenden Superfrauen“ stammen aus der Feder des Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Zu dessen Spezialitäten gehören Biographien berühmter Frauen aus den Themenbereichen Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft, Luftfahrt, Wissenschaft, Medizin, Film, Theater, Literatur, Malerei, Fotografie, Musik, Tanz, Feminismus, Sport, Mode, Kosmetik, Mode, Medien und Astrologie. Nicht zuletzt ist Probst durch Werke über Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie und Archäologie bekannt geworden.

Bestellung des Taschenbuches oder E-Books „Schreibende Superfrauen in Deutschland“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/272448/schreibende-superfrauen-in-deutschland

Donnerstag, 3. April 2014

Psychopharmaka richtig einnehmen

Frankfurt am Main (landesapothekerkammer-hessen) – Psychische Erkrankungen werden in unserer Gesellschaft zunehmend häufiger diagnostiziert und behandelt. Dazu zählen zum Beispiel Schizophrenien, Depressionen, Angststörungen, Verhaltensstörungen oder Burnout. Je nach Erkrankung und Ausprägung kann eine Behandlung mit Medikamenten, entweder ausschließlich oder begleitend zu anderen therapeutischen Maßnahmen notwendig werden. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, rät Patienten, Vorbehalte gegen die medikamentöse Therapie offen anzusprechen. Nur im Dialog sei eine sinnvolle und gut wirksame Behandlung möglich.

Mit der Diagnose und der Einnahme richtig umgehen
Viele Patienten fühlen sich stigmatisiert, wenn bei ihnen eine psychische Krankheit diagnostiziert wurde. Sie haben Angst, dass sie für verrückt und unzurechnungsfähig gehalten werden. Zum anderen befürchten sie, dass ihr Wesen und ihre Persönlichkeit durch diese Medikamente stark beeinflusst werden, sie dauernd müde sind, übermäßig an Gewicht zunehmen oder nicht mehr fahrtüchtig sind. „Diese Sorgen und Ängste muss man sehr ernst nehmen und mit den Patienten besprechen, weil sie vielfach unbegründet sind“, sagt Erika Fink. „Denn bei der Entwicklung von Psychopharmaka wurden in den letzten Jahren sehr große Fortschritte erzielt. So konnten viele Nebenwirkungen abgeschwächt oder ausgeschaltet werden. Außerdem wird der Patient nicht einfach „ruhiggestellt“. Im Gegenteil. Genau wie zum Beispiel bei einer Allergie oder Entzündung im Körper, kann man heute in den meisten Fällen ein Medikament geben, das ganz gezielt die auslösenden Stoffe blockiert.
Psychische Erkrankungen beruhen in vielen Fällen auf Störungen sogenannter Transmittersubstanzen. Diese Botenstoffe bewerkstelligen im Gehirn die Signalübertragung zwischen einzelnen Strukturen und Zellen. Ist ihre Konzentration jedoch zu hoch oder zu niedrig oder wird generell das Gleichgewicht gestört, wird der Mensch psychisch krank. Gerade in diesen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung erfolgversprechend.
Je nach Art und Schwere der Erkrankung kann es einige Wochen dauern, bis sich ein Therapieerfolg einstellt. Wichtig ist, das Arzneimittel genau nach Anweisung des Arztes einzunehmen. In der ersten Zeit kann es sein, dass man sich etwas müde fühlt. Wer Veränderungen an sich feststellt, sollte dies immer mit seinem Arzt oder Apotheker besprechen, statt das Arzneimittel eigenmächtig abzusetzen oder die Medikation nachzusteuern. Auch wer glaubt, er brauche sein Medikament nicht mehr, sollte dies zuerst mit den Experten besprechen und nicht auf eigene Faust handeln.
Beruhigungs- und Schlafmittel
Zu den Psychopharmaka zählen auch die so genannten Benzodiazepine (Beruhigungs- und Schlafmittel), die besonders häufig verschrieben werden. Wirkstoffe sind zum Beispiel Diazepam, Lorazepam oder Brotizolam. Doch Patienten ist nicht bewusst, dass diese Arzneimittelgruppe sehr schnell eine Abhängigkeit oder Sucht verursacht. Daher ist es wichtig, diese Arzneimittel auch genau nach der Einnahmevorschrift des Arztes einzunehmen und nicht ohne Rücksprache die Dosierung zu erhöhen. Weiterhin haben diese Arzneimittel Wechselwirkungen mit starken Schmerzmitteln, Mitteln gegen Demenz, Antidepressiva, Betablockern, bestimmten Magensäureblockern und Parkinsonpräparaten sowie Asthmamitteln.
Vorsicht bei Johanniskraut
Was viele sicherlich fälschlicherweise nicht als Psychopharmakon einstufen, ist Johanniskraut. Es ist ein freiverkäufliches Mittel, das stimmungsaufhellend und in hoher Dosierung nach längerer Einnahmezeit antidepressiv wirkt. Allerdings sollte man sich dringend davor hüten, selbst die Diagnose Depression zu stellen und sich damit behandeln zu wollen. Auch Johanniskraut zeigt viele Wechselwirkungen, die ärztlich verordnete Therapien stören können.
Daher ist es ratsam, immer mit seinem Stammapotheker über Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, rezeptfrei wie auch -pflichtig, zu sprechen. Dieser wird den Arzt im Bedarfsfall einbeziehen. Wer Psychopharmaka einnimmt, sollte auf den Genuss von Alkohol unbedingt verzichten. Insbesondere Schwangere und alte Menschen sollten sich von ihrem Arzt oder Apotheker hinsichtlich dieser Medikamentengruppe beraten lassen, aber auch Autofahrern sei ein Gespräch angeraten.
Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz  Hessen mit Medikamenten sicher.

Mittwoch, 26. März 2014

Buchtipp: Superfrauen 1 - Geschichte

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Ägyptens bedeutendste Königin Kleopatra VII. trug eine Hakennase und war nicht besonders attraktiv. Die Papsttochter Lucrezia Borgia führte einen soliden Lebenswandel und nahm nicht an der von ihrem Bruder Cesare im Vatikan veranstalteten Orgie mit 50 Dirnen teil. Und die schönste Frau der Welt der 1860-er und 1870-er Jahre, nämlich die österreichische Kaiserin Elisabeth („Sisi“), hatte kariöse bräunlich-gelbe Zähne, wegen denen sie oft ihre Oberlippe darüber zog, den Mund kaum öffnete und beim Sprechen ein Taschentuch vorhielt, weswegen Fremde sie nur mit Mühe verstanden.

Solche und andere Enthüllungen sind in dem Taschenbuch „Superfrauen 1 – Geschichte“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Autors Ernst Probst nachzulesen. In erster Linie geht es darin aber nicht darum, verdienstvolle weibliche Persönlichkeiten durch Nebensächlichkeiten herabzuwürdigen, sondern ehrlich und ungeschminkt über die Höhen und Tiefen in ihrem Leben zu berichten.

Die Biografien in diesem Buch präsentieren Herrscherinnen, Heldinnen, Indianerinnen, Räuberbräute, Piratinnen und Mätressen in Wort und Bild. Sie waren der Auftakt zu einer 14-bändigen Reihe mit Biografien berühmter Frauen aus allen Bereichen – wie Geschichte, Religion, Politik, Wirtschaft und Verkehr, Wissenschaft, Medizin, Film und Theater, Literatur, Malerei und Fotografie, Musik und Tanz, Feminismus und Familie, Sport, Mode und Kosmetik sowie Medien und Astrologie.

Bestellung des Taschenbuches „Superfrauen 1 – Geschichte bei:
http://www.grin.com/de/e-book/271252/superfrauen-1-geschichte

Dienstag, 25. März 2014

Der Riese, der eigentlich ein Mammut war

Knochen und Zähne eiszeitlicher Rüsseltiere wurden früher oft fehlgedeute

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Wenn man ehedem in Europa imposante Knochen oder Zähne eines Mammuts aus dem Eiszeitalter fand, dachte man an alles andere als an einen prähistorischen Elefanten. Man konnte sich nicht vorstellen, dass einst im eigenen Land bis zu 3,75 Meter hohe zottelige Rüsseltiere mit langen Stoßzähnen umherwanderten und Gras weideten. Statt dessen schrieb man die ungewöhnlich großen Mammutreste oft Riesen, Heiligen, Einhörnern, Drachen oder Greifen zu.

Auf dieses Phänomen weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. Als Überbleibsel von Riesen fehlgedeutet wurden beispielsweise Zähne und Knochen vom Mammut, die im Mittelalter in Wien ans Tageslicht kamen. Laut einer Legende stammten diese Funde von Riesen, die beim Bau des Stephansdoms mithalfen und dort sogar zur Taufe gingen.

Als berühmter Fundort vermeintlicher Riesen- und Drachenknochen galt im 16. Jahrhundert die Nibelungenstadt Worms am Rhein. In Wirklichkeit hatte man vor allem in Kiesschichten des Rheins fossile Knochen von Mammuten geborgen. Damals kursierten in Worms viele Geschichten über den Drachentöter Siegfried, der in der Phantasie vieler Menschen ein Riese geworden war. Um 1540 hingen am Rathaus riesige Knochen in schweren Ketten. Diese galten als Beweis dafür, dass Worms einst von Giganten bewohnt gewesen sei.

Im Straßburger Münster bewahrte man im Mittelalter den Stoßzahn eines Mammuts auf, den man als Klaue eines Greifen verkannte. Ein Greif ist ein geflügeltes Fabeltier mit Adlerkopf und Löwenkörper. Der Arzt und Naturforscher Conrad Gesner sowie der Arzt und Stadtpfarrer Conrad Forrer betrachteten 1563 in ihrem „Thierbuch“ die im Straßburger Münster an Ketten aufgehängte vermeintliche Greifenklaue als Horn eines alten Auerochsen oder „Urstiers“.

Dem „Luzerner Riesen“ schrieb man Mammutknochen zu, die 1577 im schweizerischen Kanton Luzern entdeckt wurden. Diese Knochen kamen zwischen den Wurzeln einer von einem Sturm gefällten Eiche beim Kloster Reiden im Wiggertal nahe des Vierwaldstätter Sees zum Vorschein. Einige der ersten Betrachter vermuteten, bei diesen merkwürdigen Gebeinen könne es sich um Überreste gefallener Engel handeln. Der Naturforscher Felix Platter aus Basel deutete jene Knochen als Reste eines ungefähr 5,60 Meter großen Riesen.

Als Stirnhorn des legendären Einhorns betrachtete man den im Februar 1605 im Tal des Flusses Bühler bei Neubronn unweit von Schwäbisch-Hall entdeckten Stoßzahn eines Mammuts. Das Fabeltier Einhorn hatte angeblich die Gestalt eines Pferdes und trug ein mächtiges Horn auf der Stirn. Den 1605 gefundenen Mammutstoßzahn hat man im Chor der Kirche „Sankt Michael“ zur Schau gestellt. Er wird von einer kunstvoll geschmiedeten Aufhängung getragen.

An den „Oberschenkel eines Riesen von wundersamer Größe“, der einst am Rheinufer von Oppenheim unweit von Mainz in Rheinhessen ans Tageslicht kam, erinnert ein großes Gemälde des Malers Bartholomäus Sarburgh im Historischen Museum Bern. Der 1,27 Meter lange Oberschenkelknochen befand sich um 1613 im Oppenheimer Wirtshaus „Zum Riesen“ und wurde von einheimischen sowie auswärtigen Gästen bewundert. Ein vermeintlicher Riesenknochen von etwa gleicher Größe befand sich auch im Besitz eines Oppenheimer Adeligen.

Auf fehlgedeutete Mammutknochen geht die angebliche Entdeckung des legendären „Einhorns von Quedlinburg“ im 17. Jahrhundert zurück. Der sensationelle Skelettfund kam 1663 in einem Gipsbruch auf dem Zeunickenberg bei Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) zum Vorschein. Eine 1714 veröffentlichte Rekonstruktion zeigte ein seltsames Tier. Es stand auf zwei Beinen und stützte sich mit einem langen Schwanz ab. Heute ist klar, daß die vermeintlichen Vorderbeine des Einhorns aus vier Oberschenkelknochen vom Mammut konstruiert worden sind.

Um Mammutknochen und um Mammutzähne handelte es sich auch bei den angeblichen Resten des „Kremser Riesen“ aus Niederösterreich. Diese Fossilien wurden 1645 auf dem „Hundssteig“ in Krems an der Donau von schwedischen Soldaten zutage gefördert. Die Soldaten hatten in ihrer Befestigungsanlage auf dem Berg einen Graben ausgehoben, mit dem sie Regenwasser ableiten wollten. Dabei stießen sie auf einen vermeintlich ungeheuer großen Riesenkörper. Außer diesem „großen Riesen“ barg man im Graben noch zwei „kleinere Riesen“, deren Reste man aber im Erdreich beließ.

Als Knochen eines „Woloten“ (Riesenmenschen) deutete man fossile Knochen, die während der Regierungszeit des russischen Zaren Fjodor III. Aleksejewitsch von 1676 bis 1682 entdeckt worden waren. Als der junge Herrscher davon erfuhr, ordnete er an, der Statthalter in Kursk solle einen Mann zum Fundort schicken, um die Knochen des „Woloten“ auszugraben. Jeder dieser Knochen musste sorgfältig gemessen und aufgezeichnet werden.

Noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts hat man in Europa mitunter Mammutzähne und Mammutknochen als Reste von Heiligen wie Christophorus oder Vinzenz von Valencia fehlgedeutet. Zum Beispiel wurde in Valencia (Spanien) ein Mammutzahn als Zahn des heiligen Christophorus („Christusträger“) verehrt. Christophorus wird oft als Hüne mit Stab dargestellt, der das Jesuskind auf den Schultern über einen Fluss trägt

Schädelfunde ausgestorbener Zwergelefanten auf griechischen Mittelmeerinseln ließen die Sage von einäugigen Riesen (Kyklopen oder Zyklopen, zu deutsch: „Rundauge“) entstehen. Jene fossilen Schädel hatten nämlich dort, wo der Rüssel ansetzt, ein großes Loch, das man irrtümlich für die Augenöffnung auf der Stirn eines Riesen hielt. Mit einem riesigen Kyklopen namens Polyphem hatte Odysseus, der listige und tapfere König von Ithaka, während seiner abenteuerlichen Heimreise nach dem von den Griechen gegen die Trojaner gewonnenen „Trojanischen Krieg“ angeblich seine liebe Mühe

Bestellung des Taschenbuches „Das Mammut“ bei:
http://www.amazon.de/Das-Mammut-Zeichnungen-Shuhei-Tamura/dp/3656576157

Buch von Alexander Lukeneder: Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer



Interview zum Buch von Alexander Lukeneder:
Abenteuer Dolomiten – Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer

Abenteuer Dolomiten
Spannende Forschung – 3000 Meter über dem Meer
Alexander Lukeneder
ca. 216 Seiten, 112 Farb-Abbildungen
Seifert Verlag, Wien
ISBN: 978-3-902924-07-0
ca. € 34,90    sFr 46.90


Probst: Im April 2014 erscheint Ihr neues Buch "Abenteuer Dolomiten - Spannende Forschung 3000 Meter über dem Meer" (Seifert Verlag). Was hat Sie zum Schreiben dieses Buches bewogen?

Lukeneder: Als Wissenschaftler am Naturhistorischen Museum in Wien zählt es zu meinen Hauptaufgaben, Ausstellungen zu konzipieren, aber auch die Wissenschaft voran zu treiben. In meinem Fall waren das in den letzten Jahren hauptsächlich Projekte im Taurus-Gebirge der Türkei (Trias-Massensterben von Ammoniten) und eben in den Dolomiten Italiens (Klima vor 135-90 Millionen Jahren in den Dolomiten).
Dabei ging es vorwiegend um die klimatische Entwicklung dieser Forschungs-Gebiete im Erdmittelalter (Mesozoikum). Während der letzten 10 Jahre, über ein Wissenschaftsprojekt des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanziert, forschte ich mit einem internationalen Team aus 30 Mitarbeitern in den Dolomiten. Teile der Dolomiten zählen ja seit 2009 zu den UNESCO-Weltnaturerben der Welt. Die Ergebnisse aus den Forschungen wurden dann nach und nach in wissenschaftlichen Journalen publiziert. Diese Publikationen werden aber nur von Spezialisten gelesen. Meine Intention war es nun unsere Forschung und unsere abenteuerlichen Erlebnisse auch einem breiteren Publikum vorzustellen und zugänglich zu machen.
Ich will die Leser in diesem Buch mitnehmen auf den Weg von der Idee über das Projekt bis hin zur fertigen Ausstellung und Verfilmung. Mein Ziel ist es, mit diesem Buch auch Personen zu erreichen, die sich sonst niemals für meine Arbeit, sprich die Paläontologie, interessiert hätten.

Probst: An welches Publikum denken Sie dabei?

Lukeneder: Die Dolomiten liebt einfach jeder. Viele Leute waren schon selbst dort zum Skifahren oder Wandern. Oder zumindest war er/sie passiv mit den unzähligen TV-Berichten dort. Vom Geologen oder Paläontologen und vom Wanderer bis zum Extrembergsteiger, alle lieben sie, die Berge Südtirols. Die einzigartige Schönheit und die charakteristischen Felswände, von bis zu 3000 Metern Höhe, lassen einen immer wieder über die Wunder der Natur staunen. Das Buch ist für jeden/jede lesbar, der/die an der Natur interessiert ist, vom Urlauber, über den Bergsteiger bis hin zu den Fossilsammlern und Studenten der Erdwissenschaften

Probst: Was erwartet den Leser in Ihrem Buch?

Lukeneder: Ich habe in meinem Buch eine neue, spannende Art von Wissensvermittlung versucht. Ich nenne es GEO-tainment, also Abenteuer und Unterhaltung vermischen sich mit leichtverständlicher Wissenschaft, gepaart mit etwas Humor zu einem bunten Mix für informative und unterhaltsame Stunden. Die faszinierende Geologie und Paläontologie der Dolomiten und die spektakuläre Forschungsarbeit meines internationalen Teams sind auch Gegenstand dieses Buches.
Es wird dabei immer wieder vom Klima und Leben der Vorzeit auf heutige Ereignisse und den Wandel der Erde in der heutigen Zeit geschlossen. Magnetische Pole wandern auch heute noch, Erdbeben geschehen an den ungewöhnlichsten Orten und Tsunamis bedrohen das Mittelmeer.

Probst: Haben Sie während Ihrer Forschung in den Dolomiten neue Fakten entdeckt?

Lukeneder: Ich möchte die Leserschaft miterleben lassen, wie mir bei meinen abenteuerlichen Erkundungsgängen die Entdeckung neuer Arten gelang, ein Ereignis, das auch medial um die Welt ging. Neue Arten von Ammoniten, Seeigeln und Muscheln konnten entdeckt werden. Sensationelle Horizonte, Erze und Fossilien konnten erstmals beschrieben werden. Erstmals konnten wir die 35 Millionen Jahre andauernde Geschichte der Unterkreide in den Dolomiten zeigen. Daraus ergab sich ein gigantischer Temperaturanstieg von 7,5 °C für diesen Zeitraum (ca, 140-90 Millionen jahre vor heute). Dieses Klimaoptimum sollte die Welt in den Dolomiten in einem Ausmaß verändern, wie wir es bisher noch nicht kannten.
Über 112 einzigartige Bilder spiegeln auf 216 Seiten (in Farbe) die beeindruckende Ästhetik der Dolomiten und die Schönheit fossiler Studienobjekte, sie vermitteln aber auch einen Eindruck von den Strapazen der Forschung im Hochgebirge: extremes Wetter in 2.500 bis über 3.000 Meter Meereshöhe, stundenlange Aufstiege, Helikopter-Flüge mit Probenmaterial, die Millimeterarbeit im Labor, und am Ende erwacht aus den Daten, die im kreidezeitlichen Meeressediment des heutigen Puez-Geisler-Gebietes schlummern, ein Bild des Klimas und der Lebewesen vor 140–90 Millionen Jahren. Dieses Buch soll die Daten und Fakten, die sonst nur einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern vorbehalten sind, auf leicht verständliche und amüsante Weise nahe bringen. Modernste 3D-Rekonstruktionen holen fossile Lebewesen wirklichkeitsecht ins Leben zurück und lassen längst ausgestorbene Tiere vor unseren Augen wiedererstehen.

Probst:  Welche Methoden haben Sie zur Erforschung der Erdgeschichte angewandt?

Lukeneder: Zu den gängigen Methoden wie geochemischen Analysen (CaCO3, TOC, S), Analysen des Gesteins und biostratigrafischen Untersuchungen von verschiedenen Fossilgruppen wurden modernste Methoden wie stabile Isotopen Analysen (Sauerstoff und Kohlenstoff), Paläomagnetik und Computertomografie angewandt.
Die Profilaufnahme und Beschreibung der Gesteinsformationen formte die Basis für weitere Untersuchungen am Puez, Im Puez-Geisler Naturpark der Dolomiten.
Zudem wurden magnetische Suszeptibilität und gamma-ray Untersuchungen durchgeführt. Diese geben Aufschluss über die klimatischen Veränderungen in der Kreidezeit des Ur-Ozeans Tethys.

Probst: Können Sie uns konkrete Ergebnisse aus Ihren Forschungen in den Dolomiten verraten?

Lukeneder: Durch die Vielzahl von neuen wissenschaftlichen Ergebnissen wurden auch unzählige Medien auf das Projekt aufmerksam und eine Ausstellung konnte mit den Ergebnissen, gemeinsam mit National Geographic, 2011 am Naturhistorischen Museum in Wien durchgeführt werden. Ein Dolomiten Film konnte ebenfalls 2011 verwirklicht werden. Von der Vielzahl an neuen und spannenden Bildern und Ergebnissen lassen Sie sich bitte überraschen.
So bleibt mir nur, Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Buches zu wünschen. Ich hoffe, die Bilder machen Lust auf mehr. Wenn ich an Südtirol denke, kann ich es kaum erwarten, bis ich wieder in die Berge fahre. Vielleicht sieht man sich ja einmal dort, in den Bergen Südtirols, in meinen Dolomiten.
Ohne die finanzielle Unterstützung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Naturhistorischen Museums Wien, sowie Herrn TR KR Franz Bamberger wäre die Erstellung des Buches nicht möglich gewesen.

Montag, 17. März 2014

Das lautlose Sterben der Bienen

Hohenwarsleben - Die Honigbiene ist das drittwichtigste Nutztier in der Ernährungskette des Menschen. Drei Viertel aller Nutzpflanzen, die die Menschheit ernähren, werden von Bienen bestäubt. In den letzten Jahrzenten kam es jedoch zu einem weltweiten, besorgniserregenden Massensterben ganzer Bienenvölker. Wenn das Bienensterben in diesem Ausmaß weitergeht, würde das nicht nur einen finanziellen Schaden in Milliardenhöhe bedeuten, es hätte auch katastrophale Auswirkungen auf die Ernährungssituation des Menschen und auf die Artenvielfalt.

Prof. Dr. Friedrich Hainbuch geht in dem Buch „Das lautlose Sterben der Bienen“ den möglichen Ursachen des lautlosen Bienensterbens auf den Grund, schildert die drohenden Konsequenzen einer Welt ohne Honigbienen und bietet Auswege aus der Katastrophe an.

Aus dem Inhalt:

• Wir brauchen die Bienen!

• Geballte Zumutungen für unsere Bienen der letzten 100 Jahre

• Bedrohungen aus der Imkerschaft: Inzucht, Varroamilbe, Bienenwanderungen

• Gefahren aus der Umwelt: Luftverschmutzung, Klimawandel, Elektrosmog

• Risiken aus der Landwirtschaft: Agribusiness, Gentechnik, Monokulturen

• Auswege

Bestellung des Buches „Das lautlose Sterben der Bienen“ bei:

http://www.neuebrehm.de/texts/webs_n.php?titlnr=3-89432-135-0&wseite=1

Donnerstag, 13. März 2014

Welche Nährstoffe sind für alte Menschen besonders wichtig?

Frankfurt am Main (landesapothekenkammer-hessen) – Eine gute Ernährung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie dem Organismus genau die Nährstoffe in der Menge liefert, in der sie gerade gebraucht werden. Das gilt für alle Altersgruppen. Doch gerade alte Menschen leiden häufig an Nährstoffmangel und das auch bei objektiv gesehen richtiger Ernährung. Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen, erklärt, woran das liegt und wie eine sinnvolle Nährstoffzufuhr aussehen muss.

Die Gründe für eine schlechte Nährstoffversorgung im Alter sind vielfältig. Zum einen verändert sich die Körperzusammensetzung: Man hat weniger Muskelmasse, meist mehr Fett, der Wassergehalt wird geringer. Diesen Veränderungen kann man durch Sport, die richtige Ernährung und ausreichend Flüssigkeit schon entgegenwirken. Doch auch die Einnahme von Medikamenten kann die Nährstoffaufnahme beeinflussen. Weiterhin sind nachlassende Leber- und Nierenfunktion und nicht ausreichendes Kauen durch schlechte Zähne als Gründe zu nennen. Ein Ausgleich des Nährstoffmangels ist dringend notwendig, Patienten fühlen sich spürbar besser und fitter, wenn die Werte stimmen. Doch man sollte nicht wahllos Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sondern vorher untersuchen, welche Nährstoffe genau fehlen. Dies sollte in zwei Schritten geschehen: Zunächst führt der Patient über ein bis zwei Wochen ein Ernährungsprotokoll. So ist ersichtlich, wie viele Nährstoffe eingenommen wurden. Ob und in welchem Umfang diese verwertet wurden, kann dann mittels Blutuntersuchung beim Arzt festgestellt werden.
Erst jetzt kann man überlegen, ob man es zunächst mit einer Ernährungsumstellung versucht, eine Medikation anpasst oder zu Nahrungsergänzungsmitteln greift. Nach einigen Wochen prüft man anhand einer weiteren Blutuntersuchung den Erfolg.
Welche Nährstoffe sind für alte Menschen besonders wichtig?
Vitamin D ist in erster Linie für starke Knochen verantwortlich, wirkt sich aber auch positiv im Zellstoffwechsel aus. Seit etwa zwei Jahren wird eine höhere Gabe besonders für alte Menschen empfohlen. Anhand des Blutspiegels kann der Arzt die täglich einzunehmende Menge berechnen.
Eine Vitamin B-Unterversorgung zeigt sich besonders häufig bei alten Menschen. Die B-Vitamine haben gleich mehrere Aufgaben im Körper. Sie sorgen für die Kohlenhydratverdauung, Blutbildung, Gehirnfunktion und die verminderte Plaquebildung in den Arterien. Alte Menschen benötigen mehr B-Vitamine als junge, da sie diese nicht mehr so gut aus der Nahrung herausziehen und speichern können. Zudem nehmen viele alte Menschen Medikamente ein, die die Aufnahme zusätzlich einschränken. Hierzu kann der Apotheker beraten und Tipps geben. B-Vitamine sollten grundsätzlich als Vitaminkomplex eingenommen werden. Sie ergänzen sich gegenseitig in der Wirkung und werden rasch verbraucht. Sollte ein Überschuss entstehen, wird dieser einfach ausgeschieden.
Vitamin C bremst nicht nur Oxidationsvorgänge, die wesentlich zur Zellalterung beitragen, es fördert auch die Aufnahme von Mineralstoffen in den Körper, ganz besonders von Eisen. Auch hier schadet eine Überdosierung nicht, der Körper scheidet aus, was er nicht verbraucht.
Omega-3-Fettsäuren werden als gesunde Fette häufig als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Laut Erika Fink lohnt es auch hier, das Gespräch mit dem Apotheker zu suchen: „Alle Fette, die der Mensch zu sich nimmt, beeinflussen sich gegenseitig in der Aufnahme und im Stoffwechsel. Oftmals kann es schon reichen, das Gleichgewicht zu ändern, d.h. das Weglassen der ungesunden Fette kann den gleichen Effekt erzielen wie eine zusätzliche Aufnahme der „gesunden Fette“. Ziel sollte es immer sein, so wenig zusätzliche Präparate wie möglich einzunehmen.“ Patienten sollten sich immer Zeit für ein Beratungsgespräch in der Apotheke nehmen, bevor sie teure, aber unnütze Vitaminkuren beginnen. Sinnvoll ist es, vorab einen Termin zu machen und auch seine Arzneimittel mitzubringen. So kann der Apotheker am besten feststellen, welche Medikamente eventuell Einfluss auf die Nährstoffaufnahme haben könnten.
Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.800 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz Hessen mit Medikamenten sicher.

Notdienstapotheken können jederzeit unter www.apothekerkammer.de abgerufen oder unter der Telefonnummer 01801 / 555 777 9317 erfragt werden.

Freitag, 7. März 2014

Buch von Carl-Heinz Boettcher: Wie Europa entstand

Der Soziologe und Publizist Carl-Heinz Boettcher hat jetzt den erwarteten dritten Band seiner Trilogie über den welthistorischen Sonderweg des Westens vorgelegt: "Machtkampf und Glaubenskrieg - Europa in der Frühen Neuzeit". Dem Buch vorangegangen waren Werke über den Ursprung Europas in der späten Jungsteinzeit sowie über den Weg vom Weltstaat der Römer bis zur Herausbildung unabhängiger Einzelstaaten am Ende des Mittelalters. Der neue Band behandelt die Epoche, die diesem unmittelbar folgte und vor 300 Jahren ihren Abschluss fand. In ihr wurden Weichen für Veränderungen gestellt, die noch heute unser Dasein bestimmen.

Das dem Ideal nach römisch-christliche Universalreich der Kaiser und Päpste war zerfallen, der Blick auf die moderne Welt frei. Eine Politik der Vernunft und des Naturrechts wurde ausgerufen. In der Realität jedoch bestimmten Machtkampf und Glaubenskrieg das Bild. Die alten Herrschergeschlechter waren nicht bereit abzutreten. Mit ihnen wetteiferten die Würdenträger der Kirche darum, die überlieferte Gewalt über Körper und Seelen zu bewahren. Insbesondere Frankreich sah sich von beiden Seiten, von Spanien wie von Deutschland her bedrängt und eingekreist. In Madrid wie in Brüssel und Wien saß die Dynastie der Habsburger, die nicht davon ablassen wollte, eine von ihr beherrschte neue katholische Universalmonarchie zu errichten, wobei das von Paris aus regierte Königreich ein Hemmschuh war. Dies reagierte im Gegenzug bis in das vorige Jahrhundert hinein mit dem permanenten Bestreben, den östlichen Nachbarn politisch wie militärisch zu schwächen und zu zersplittern. Neben allem dem aber zeichneten sich im ganzen Abendland nicht ohne Erfolg Tendenzen ab, den allgemeinen Frieden zu sichern und dem Individuum religiöse wie persönliche Unabhängigkeit zu erringen.

Der Zusammenprall der Kräfte gipfelte schließlich in einem Konflikt ungeheuren Ausmaßes, dem Dreißigjährigen Krieg. Vorwiegend auf deutschem Boden ausgetragen, besaß er dennoch gesamt-europäischen Charakter. Er endete 1648 mit den zäh ausgehandelten Westfälischen Verträgen, die das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten völkerrechtlich festlegten und die Trennung von Staat  und Religion vorantrieben. Ergänzt wurde diese Entwicklung durch die parallel erfolgten englischen Revolutionen, die eine auf Dauer angelegte Politik des internationalen Gleichgewichts ins Leben riefen, die Volkssouveränität proklamierten und das funktionsfähige parlamentarische System schufen, das im Lauf der Zeit für ganz Europa beispielhaft wurde.

Der Autor hofft, Erfahrungswerte für politisches Handeln in der Gegenwart vermitteln zu können. Er widmet den Band seinen Enkeln und ihrer Generation.

Carl-Heinz Boettcher, Machtkampf und Glaubenskrieg - Europa in der Frühen Neuzeit, Röhrig Universitätsverlag, St. Ingbert 2014, 290 Seiten, Broschur,  29,80 Euro, ISBN 978-3-86110-555-8.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter



Video „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei  „YouTube“
http://youtu.be/BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ heißt ein Videoclip auf der Videoplattform „YouTube“. Darin wird auf  Taschenbücher des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst hingewiesen, die sich mit Eiszeittieren befassen. Beispielsweise „Das Mammut“, „Der Höhlenbär“, „Höhlenlöwen“ „Säbelzahnkatzen“, „Deutschland im Eiszeitalter“. Probst hat von 1986 bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie rund 300 E-Books veröffentlicht. Die meisten dieser Titel sind beim „GRIN-Verlag“ (München) unter der Internetadresse http://www.grin.com zu finden. Spezialitäten von Probst sind die Themenbereiche Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Frauen.

Sonntag, 23. Februar 2014

Blog "Das Mammut" über das gleichnamige Buch von Ernst Probst



Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Mit dem Buch "Das Mammut" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst befasst sich das Blog "Das Mammut". Es ist im Internet unter der Adresse http://dasmammut.blogspot.de zu finden und präsentiert, Texte, Bilder und Videos über das Mammut. Das Wollhaar-Mammut Mammuthus primigenius gilt als das bekannteste Tier aus dem Eiszeitalter. Es existierte vor etwa 300.000 bis 3.700 Jahren in Europa, Asien und Nordamerika. Aus der Feder von Ernst Probst stammen auch andere Bücher über Tiere aus dem Eiszeitalter wie Mosbacher Löwe, Europäischer Höhlenlöwe, Amerikanischer Höhlenlöwe, Ostsibirischer Höhlenlöwe, Säbelzahnkatze Homotherium, Dolchzahnkatze Megantereon, Dolchzahnkatze Smilodon, Europäischer Jaguar, Leopard und Gepard. Alle Titel sind beim "GRIN-Verlag" (München) erschienen und als gedrucktes Taschenbuch oder E-Book im PDF-Format erhältlich. Die Titel findet man unter der Adresse http://www.grin.com mit Hilfe der Suchmaske.

Dienstag, 18. Februar 2014

Viele Journalisten haben keine Ahnung von Wissenschaft

Wiesbaden (welt-des-wissens) - „Bei der Berichterstattung über Geologie, Paläontologie, Anthropologie und Archäologie der deutschen Medien liegt vieles im Argen“. Das beklagt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Man merkt bei Berichten von Redakteuren und Redakteurinnen der Lokalzeitungen und Regionalzeitungen oft sehr schnell, dass der Autor bzw. die Autorin überhaupt keine Ahnung von der Materie hat“, fügt er hinzu.

Ernst Probst hat sich als Autor der populärwissenschaftlichen Bücher „Deutschland in der Urzeit“, „Deutschland in der Steinzeit“ und „Deutschland in der Bronzezeit“ (zunächst C. Bertelsmann, später Orbis-Verlag) einen Namen in der Fachwelt gemacht. Seine Standardwerke über die Steinzeit und Bronzezeit werden sogar in mehreren Bänden des ZEIT-Lexikon erwähnt. Außerdem schrieb er Hunderte von Artikeln für Nachrichtenagenturen sowie für Zeitungen und Zeitschriften.

Als junger Redakteur hatte ich anfangs ein äußerst bescheidenes Wissen über Geologie, Paläontologie, Anthropologie und Archäologie“, räumt Ernst Probst ein. „Aber es ist ein sehr großer Vorteil, wenn man über komplizierte Sachverhalte so schreibt, dass es jeder versteht“.

Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen und Kolleginnen bei Tageszeitungen ließ Ernst Probst die Manuskripte seiner populärwissenschaftlichen Artikel von seinem Informanten durchsehen, korrigieren und ergänzen. Auf diese Weise waren seine Texte frei von sachlichen Fehlern, was ihm in der Fachwelt bald einen guten Ruf bescherte.

Einer der wissenschaftlichen Informanten von Ernst Probst sagte einmal: „Wenn ich Artikel Ihrer Kollegen, die mich interviewt haben, lese, meine ich manchmal, ich wäre bei meinen Antworten auf deren Fragen betrunken gewesen. Meine Sätze sind erstaunlich oft völlig verdreht und falsch wiedergegeben“.

Auch Ernst Probst machte mit Journalisten und Journalistinnen seltsame Erfahrungen. Der Ressortleiter einer großen überregionalen Zeitung etwa hielt Fossilien irrtümlicherweise für Prägedrucke - statt für Reste ausgestorbener Pflanzen und Tiere. Der Feuilletonchef einer Tageszeitung sprach immer von Panthologen statt von Paläontologen.

Ein Wissenschaftspublizist schrieb im Wissenschaftsteil einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen über einen Dinosaurierfund, dies sei der erste in Deutschland. Probst wies in einem Leserbrief darauf hin, dass allein im baden-württembergischen Trossingen Dutzende von Dinosaurier-Skelettresten geborgen wurden. Danach durfte Probst für dieses Blatt nicht mehr zur Feder greifen.

Bei der Lektüre populärwissenschaftlicher Artikel in Tageszeitungen stößt Ernst Probst immer wieder auf dieselben Fehler. Flugsaurier zum Beispiel werden irrtümlich als Dinosaurier bezeichnet. Wenn es um Urvögel geht, liest man oft „der Archaeopteryx“ statt „die Archaeopteryx“. Die Begriffe Paläontologen und Archäologen werden falsch verwendet. Paläontologen befassen sich nämlich mit ausgestorbenen Pflanzen und Tieren, Archäologen mit Hinterlassenschaften früherer Menschen.

Im Kino und im Fernsehen kämpfen gar nicht selten Dinosaurier und Urmenschen erbittert miteinander. Tatsächlich sind aber die letzten Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorben und die Vormenschen erst seit etwa vier Millionen Jahren nachweisbar. Den Artnamen des Raubdinosauriers „Tyrannosaurus rex“ sieht man häufig falsch („Tyrannosaurus Rex“). Nur wenige Journalisten/innen wissen offenbar, dass Gattungsnamen wie „Tyrannosaurus“ groß und Artnamen wie „rex“ klein geschrieben werden müssen.

Auf der Kinoleinwand und auf dem Fernsehbildschirm wird das Feuer zur Zeit der Neandertaler zwischen etwa 125.000 und 35.000 Jahren erfunden. In Wirklichkeit beherrschten bereits die Frühmenschen viele Jahrhunderttausende früher das Feuer.

Bei Zeitangaben über Perioden der Erdgeschichte wird die Reihenfolge der Zahlen verdreht. Richtig ist: in der Kreidezeit vor etwa 135 und 65 Millionen Jahren, falsch dagegen: vor etwa 65 und 135 Millionen Jahren. Denn die höhere Zahl muss immer zuerst genannt werden.

Wenn die Begriffe „mittlere Altsteinzeit“ oder „jüngere Altsteinzeit“ angebracht sind, schreiben Journalisten/innen gerne von „Mittelsteinzeit“ oder „Jungsteinzeit“, die viel später stattfanden.

Sobald über Neandertaler berichtet wird, schildern Journalisten und Journalistinnen diese oft als „wahre Vollidioten“ – so Probst. Tatsächlich waren die Neandertaler die ersten Menschen, die ihre Toten bestatteten, religiöse Vorstellungen hatten, Schmuck trugen, musizierten und tanzten. Sie wohnten auch nicht ständig in Höhlen, sondern errichteten Zelte und Hütten und jagten mit Speeren sogar große Säugetiere wie Mammute, Nashörner und Höhlenbären.

Ist von den ersten modernen Menschen, den so genannten Jetztmenschen, die Rede, liest Probst oft im Zusammenhang damit den falschen Begriff „Homo sapiens“ statt „Homo sapiens sapiens“. Beim Wort „Homo“ brechen immer noch Journalisten und Journalistinnen oft in Gelächter aus, weil sie damit völlig falsche Vorstellungen verbinden.

Das Leben in der Steinzeit vor etwa 2 Millionen bis vor rund 4.000 Jahren wird in den Medien häufig viel zu primitiv geschildert. Offenbar wissen die Berichterstatter nicht, dass in der Steinzeit viele wichtige Neuerungen eingeführt wurden: Religion, Kunst und Musik, Anfänge der Medizin (erste Schädeloperationen), Entwicklung der Schrift, Ackerbau, Viehzucht und Töpferei, Schifffahrt, Wegebau, Erfindung von Rad und Wagen, Nutzung von Pferden als Reittiere, Errichtung von Holzhäusern und befestigten Siedlungen („Steinzeitburgen“) sowie Verarbeitung von Metallen (Kupfer, Gold, Silber, Bronze).

Wenn über die Bronzezeit (etwa 2000 bis 800 v. Chr.) berichtet wird, bezeichnen Journalisten/innen die Menschen dieses Zeitabschnittes in Deutschland mitunter als Germanen. Doch Germanen existierten erst ab etwa 500 v. Chr. in der Eisenzeit im Norden Deutschlands und zwar gleichzeitig mit den Kelten im Süden Deutschlands.
Obwohl Ernst Probst nicht müde wird, in Artikeln darauf hinzuweisen, dass das Mammut aus dem Eiszeitalter mit einer Größe von maximal 3,75  Metern ein kleines Rüsseltier im Vergleich zu den 4,50 Meter hohen Waldelefanten und Steppenelefanten war, schreiben Journalisten und Journalistinnen immer wieder beharrlich die Worte Mammutprogramm oder Mammutsitzung im Sinne von etwas besonders Großem. „Das wird sich wohl nie ändern“, resigniert Wissenschaftsautor Probst.

Besonders schlimm sieht es –laut Probst – mit dem Wissen der Bevölkerung über vergangene Zeiten aus. Kaum jemand kennt das Alter der Erde oder weiß, wann das erste Leben auf unserem Planeten entstand. Vom ständigen Klimawechsel, der sich verändernden Verteilung von Land und Meer sowie von wiederholten Meteoriteneinschlägen auf der Erde haben viele Leute angeblich noch nie etwas gehört.

Viele Deutsche bezweifeln das hohe geologische Alter der Fossilien von teilweise Hunderten von Millionen Jahren. „Woher will man das wissen?“ heißt es in diesem Fall fast schon gebetsmühlenartig.

Wenn ich jemand dann geduldig erkläre, wie heute das geologische Alter von Fossilien ermittelt werden kann, hört er meistens nicht zu und will es gar nicht wissen“. Aber schon bald danach hört man vom selben Zeitgenossen beim selben Thema wieder den Satz „Woher will man das wissen?“ und er fühlt sich noch besonders schlau bei seiner dummen Frage.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Taschenbuch von Ernst Probst über das Mammut



Mammutdarstellung von 1871

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Mit dem bekanntesten Tier aus dem Eiszeitalter befasst sich das Taschenbuch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Dabei handelt es sich um das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius), das vor etwa 300.000 bis vor rund 3.700 Jahren existierte. Männliche Tiere dieser aus Europa, Asien und Nordamerika bekannten zotteligen Art waren bis zu 3,75 Meter hoch und maximal 8 Tonnen schwer. Das Taschenbuch über das Mammut umfasst 519 Seiten, ist reich bebildert und beim „GRIN-Verlag“ (München) erschienen. Es beschreibt die wichtigsten Funde, das Aussehen und die Lebensweise der Mammute. Probst hat auch über andere Tiere aus dem Eiszeitalter – wie den Höhlenbären, den Höhlenlöwen, die Säbelzahnkatze und die Dolchzahnkatze – Taschenbücher veröffentlicht.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches "Das Mammut" bei
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Samstag, 8. Februar 2014

Buchtipp: Der Ur-Rhein in Rheinhessen

Lebensbild eines Rhein-Elefanten, der am Ur-Rhein lebte, Zeichnung: Heinrich Harder (1858-1935)

Mainz / Wiesbaden (welt-des-wissens - Der Rhein war vor etwa zehn Millionen Jahren noch ein kleines Flüsschen. Er erreichte nur eine Länge von schätzungsweise 400 Kilometern statt 1324 Kilometern wie heute. Ursprünglich floss er nicht durch die Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Wiesbaden und Ingelheim. Stattdessen bahnte er sich ab etwa Worms – streckenweise mehr als 20 Kilometer vom jetzigen Rheinbett entfernt – seinen Weg durch Rheinhessen. Im Raum Eppelsheim unweit von Alzey hatte er nur eine Breite von ungefähr 45 bis 60 Metern. Heute ist er bis zu 400 Meter breit.

Über diesen frühen Fluss informiert das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Gewidmet ist es dem Paläontologen Dr. Jens Lorenz Franzen in Titisee-Neustadt, Altbürgermeister Heiner Roos in Eppelsheim und der Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann in Eppelsheim, die sich – jeder auf seine Weise – um die Erforschung der Tierwelt am Ur-Rhein und um den Aufbau des „Dinotherium-Museums“ in Eppelsheim verdient gemacht haben.

Am Ur-Rhein existierte eine exotische Tierwelt, wie man vor allem durch Funde bei Eppelsheim, am Wissberg bei Gau-Weinheim und bei Dorn-Dürkheim weiß. In der Gegend von Eppelsheim etwa lebten Rüsseltiere, Säbelzahnkatzen, Bärenhunde, Tapire, Nashörner, krallenfüßige Huftiere, Ur-Pferde und sogar Menschenaffen. Eppelsheim genießt weltweit in der Wissenschaft einen guten Ruf. Zusammen mit dem Pariser Montmartre gehört der kleine Ort südlich von Alzey zu jenen großartigen Fossillagerstätten, mit denen die Erforschung ausgestorbener Säugetiere in Europa begonnen hat.

Zum Gelingen dieses Taschenbuches haben Altbürgermeister Heiner Roos, Bürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann, der Förderverein Dinotherium-Museum Eppelsheim, die Gemeinde Eppelsheim, Dr. Jens Lorenz Franzen, Dr. Jens Sommer, Dr. Gerhard Storch, Dr. Frank Holzförster, Professor Dr. Wolfgang Schirmer, Dr. Winfried Kuhn, Dr. Ursula Bettina Göhlich, Mag. Thomas Bence Viola, Dr. Oliver Sandrock, Dr. Thomas Keller und Thomas Engel beigetragen.

Das Taschenbuch „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ enthält ein Gemälde und zahlreiche Zeichnungen von Tieren aus den Dinotheriensanden bei Eppelsheim in Rheinhessen. Diese Bilder wurden im Auftrag der Gemeinde Eppelsheim und des Fördervereins Dinotherium-Museum Eppelsheim von dem akademischen Maler Pavel Major aus Prag angefertigt und mit freundlicher Genehmigung im vorliegenden Taschenbuch veröffentlicht.

Bestellung des Taschenbuches „Der Ur-Rhein in Rheinhessen“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/268288/der-ur-rhein-in-rheinhessen

Donnerstag, 6. Februar 2014

Herr Probst, warum schreiben Sie nicht mal ein Buch?


Video: „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei „YouTube“
Frage: Herr Probst, wie kamen Sie auf die Idee, Ihr erstes Buch zu schreiben?

Antwort: Nach der Veröffentlichung eines langen Zeitungsartikels über ein populärwissenschaftliches Thema fragte mich mein Mainzer Redakteurskollege Karl Heinz Withofs: „Warum schreiben Sie nicht mal ein Buch?“ Schon am nächsten Tag schrieb ich den ersten Buchverlag an und bekam schnell eine Absage. Dann fragte ich beim nächsten Buchverlag an und bekam die Antwort, ich würde zwar sehr flüssig schreiben, aber das vorgeschlagene Thema würde kaum jemand interessieren. Doch der dritte Verlag, nämlich C. Bertelsmann, zeigte Interesse, bot mir 1982 einen Vertrag an und zahlte sogar einen Vorschuss.

*

Frage: Wie ging es weiter?

Antwort: Mein Manuskript für „Deutschland in der Urzeit“ wurde immer umfangreicher und 1985 war klar, dass der avisierte Ladenpreis von weniger als 40 DM nicht mehr zu halten war. Der Erscheinungstermin wurde deswegen um ein Jahr verschoben, um das große Werk in aller Ruhe produzieren zu können. Manche Wissenschaftler, die von meinem Buchvorhaben wussten, spöttelten schon über meine „Unendliche Geschichte“. Im Herbst 1986 erschien dann endlich ein dicker Band mit zahlreichen Fotos, Zeichnungen, Gemälden und Karten, die eigens dafür geschaffen wurden. Dieser Wälzer hatte den stolzen Ladenpreis von 168 DM. Im Verlag versprach man sich mit diesem relativ teuren Werk keinen großen Erfolg. Doch als immer mehr Zeitungen und sogar der „Spiegel“ über dieses Buch berichteten, musste schon kurz vor Weihnachten eine zweite Auflage gedruckt werden. Insgesamt wurden fünf Auflagen, darunter zwei Buchclubausgaben, mit jeweils unterschiedlichen Preisen verkauft.

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Frage: Was passierte nach „Deutschland in der Urzeit“?

Antwort: Der Erfolg meines ersten Buches „Deutschland in der Urzeit“ blieb anderen Buchverlagen nicht verborgen. Sogar der erwähnte Verlag, der meinte, das vorgeschlagene Urzeit-Thema würde kaum jemand interessieren, meldete sich eines Tages bei mir und schlug vor, ich solle nun für ihn über etwas anderes schreiben. Das erzählte ich schmunzelnd und ohne Hintergedanken dem Lektor Dr. Erich Rößler von C. Bertelsmann, der mich betreute. Kurze Zeit danach bot mir der Verlag als so genanntem „Erfolgsautor“ einen Vertrag für einen Nachfolgeband an, dessen Titel noch nicht fest stand. Daraus entstand „Deutschland in der Steinzeit“ (1991), über das der „Spiegel“ und viele andere Zeitschriften und Zeitungen berichteten. Das Steinzeitbuch wog rund drei Kilogramm, brachte es auf insgesamt drei Auflagen und kostete zeitweise bis zu 198 Mark.

*

Frage: War Ihr Buch „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996) ebenfalls ein großer Erfolg?

Anwort: Die „Bronzezeit“ interessierte das Publikum merklich weniger als die Urzeit und die Steinzeit. Es gab daher nur zwei Auflagen, darunter eine preiswerte Buchclub-Ausgabe. Der „Spiegel“ war an diesem Werk nicht mehr interessiert. Der Verlag offenbar auch nicht sonderlich, weil für diesen Titel kaum Werbung gemacht wurde und manche Rezensenten die Hälfte des Ladenpreises bezahlen sollten. Damals schwor ich mir, kein Buch mehr in diesem Verlag zu veröffentlichen. Und so kam es auch.

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Frage: Aber Sie haben doch bis heute mehr als 300 Bücher, Taschenbücher, Broschüren, Museumsführer und E-Books veröffentlicht, wo sind diese erschienen?

Antwort: Ab 2001 veröffentlichte ich meine Bücher in meinem eigenen kleinen Buchverlag, den ich 2006 aus Altersgründen schloss, und später bei „GRIN Verlag für akademische Texte“. Mit „GRIN“ http://www.grin.de bin ich sehr zufrieden. Dort erscheinen alljährlich etliche Taschenbücher und E-Books aus meiner Feder, ohne dass mir jemand bei der Gestaltung oder beim Inhalt reinredet.

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Der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst hat von 1986 bis heute rund 300 Bücher, Taschenbücher, Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Archäologie und Geschichte sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Bayern, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (zusammen mit Dr. Jens Lorenz Franzen und Heiner Roos), Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe,  Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt, Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura)

Zoologie: Mit Gorillas auf Du. Kurzbiografie der Primatologin und Zoologin Dian Fossey, Mit Schimpansen auf Du. Kurzbiografie der Primatologin Jane Goodall, Mit Orang-Utans auf Du. Kurzbiografie der Anthropologin und Anthropologin Biruté Galdikas

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur, Die ersten Bauern in Deutschland. Die Linienbandkeramische Kultur (5500 bis 4900 v. Chr.)

Kryptozoologie: Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti, Alma. Ein Affenmensch in Eurasien, Bigfoot. Der Affenmensch aus Nordamerika, Chuchunaa. Der sibirische Affenmensch, Der De-Loys-Affe. Ein Menschenaffe in der „Neuen Welt“?, Nguoi Rung. Der vietnamesische Affenmensch, Orang Pendek. Der kleine Affenmensch auf Sumatra, Skunk Ape. Der Affenmensch in Florida, Yeren. Der chinesische Affenmensch, Yeti. Der Schneemensch im Himalaja, Yowie. Der australische Affenmensch, Das Einhorn. Ein Tier, das nie gelebt hat, Drachen. Wie die Sagen über Lindwürmer entstanden, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden, Riesen. Von Agaion bis Ymir, Seeungeheuer. 100 Monster von A bis Z

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 – Geschichte, Superfrauen 2 – Religion, Superfrauen 3 – Politik, Superfrauen 4 – Wirtschaft und Verkehr,  Superfrauen 5 – Wissenschaft, Superfrauen 6 – Medizin, Superfrauen 7 – Film und Theater, Superfrauen 8 – Literatur, Superfrauen 9 – Malerei und Fotografie, Superfrauen 10 – Musik und Tanz, Superfrauen 11 – Feminismus und Familie, Superfrauen 12 – Sport, Superfrauen 13 Mode und Kosmetik, Superfrauen 14 – Medien und Astrologie), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Franziska Streitel – Die „Dienerin Gottes“ aus Franken, Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrezia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., Königinnen des Films 1, Königinnen des Films 2, Königinnen des Films in Italien, Lucille Ball – Der „weibliche Charlie Chaplin“, Theda Bara – Der erste Vamp des Kinos, Brigitte Bardot – „B.B.“- Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Ingrid Bergman – Der Weltstar aus Schweden, Joan Crawford – Der Filmstar mit den breiten Schultern, Bette Davis – Die Frau, die 100 Filme hinterließ, Marlene Dietrich – Die deutsche „Göttin des Films“, Jodie Foster – Hollywoods klügste Schönheit, Greta Garbo – Die „Göttliche“, Ava Gardner – Die „Königin von Hollywood“, Judy Garland – Der unglückliche Hollywood-Star, Janet Gaynor – Die erste „Oscar“-Preisträgerin – Uschi Glas – Deutschlands „Quotenqueen auf dem Bildschirm“, Jean Harlow – Das platinblonde Sexsymbol der 1930-er Jahre, Rita Hayworth – Die „Venus des Atomzeitalters“, Katharine Hepburn – Die „Königinmutter von Hollywood“, Grace Kelly – Der Star, der den Traumprinzen heiratete, Hildegard Knef – Der deutsche Weltstar mit drei Karrieren, Zarah Leander – Der „UFA“-Star der 1930-er und 1940-er Jahre, Vivien Leigh – Der Weltstar aus „Vom Winde verweht“, Ruth Leuwerik – Die „Königin des Melodramas“ , Gina Lollobrigida. Die „Lollo“ - der Stern der 1950-er Jahre,  Sophia Loren – Der italienische Filmstar der 1960-er Jahre - Melina Mercouri – Der Star aus „Sonntags ... nie!“, Inge Meysel – Die „Fernsehmutter der Nation“, Marilyn Monroe – Amerikas größter Filmstar, Pola Negri – Der Stummfilmstar aus Polen, Asta Nielsen – Deutschlands erster Filmstar, Leni Riefenstahl – Die meisterhafte Regisseurin und Fotografin, Julia Roberts – Das Sexsymbol der 1950-er Jahre, Margaret Rutherford – Die beste Komödiantin Englands der 1960-er Jahre, Adele Sandrock – Die komische Alte des deutschen Kinos, Romy Schneider – Sie wollte nicht ewig „Sissi“ sein, Hanna Schygulla – Der deutsche Weltstar, Simone Signoret – Frankreichs Sexsymbol der 1950-er Jahre, Meryl Streep – Ein Star auf der Bühne, der Leinwand und dem Bildschirm, Gloria Swanson – Die Mondäne auf der Kinoleinwand, Elizabeth („Liz“) Taylor – die „Königin von Hollywood“, Liv Ullmann – Die große norwegische Schauspielerin, Grethe Weiser – Die volkstümliche Schauspielerin, Mae West – Die Komödiantin der Spitzenklasse, rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen, Dr. Veronica Carstens – Die Förderin der Naturheilkunde, Dorothea Erxleben. Die erste deutsche Ärztin

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer war der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologen Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Taschenbuch beantwortet Fragen über das Mammut


Video: „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei „YouTube“

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Wann und wo haben die ersten Mammute gelebt? Wie haben diese zotteligen Elefanten ausgesehen und wie groß und wie schwer sind sie geworden? Was haben diese Rüsseltiere gefressen und was hat ihr Aussterben ausgelöst? Wo hat man die geologisch jüngsten fossilen Reste von ihnen gefunden? Wer hat als Erster den Begriff Mammut in Europa eingeführt?

Antwort auf diese und viele andere Fragen gibt das 519-seitige Buch „Das Mammut“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. Es ist beim „GRIN-Verlag“ (München) als gedrucktes Taschenbuch und als E-Book im PDF-Format erschienen. Von 1986 bis heute hat Probst mehr als 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie rund 300 E-Books veröffentlicht.

Zu den Spezialitäten des fleißigen Autors, der 1946 in Neunburg vorm Wald im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz geboren wurde, gehören Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte sowie Biografien berühmter Frauen. Besonders viele Werke hat er über urzeitliche Raubkatzen, Kulturen der Bronzezeit sowie berühmte weibliche Filmstars, Fliegerinnen und Forscherinnen geschrieben.

Bestellung des Taschenbuches oder E-Books „Das Mammut“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut

Taschenbücher von Ernst Probst über Tiere aus der Urzeit


Video: „Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter“ von „urzeit“ bei „YouTube“
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) – Immer länger wird die Liste mit Taschenbüchern über urzeitliche Tiere des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. 2104 kam der Titel „Das Mammut“ (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura) hinzu. Dabei handelt es sich um ein 519-seitiges Werk mit zahlreichen Abbildungen über das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius) aus dem Eiszeitalter vor ungefähr 300.000 bis 4.000 Jahren. Alle nachfolgenden Titel sind als gedrucktes Taschenbuch oder E-Book im PDF-Format beim „GRIN-Verlag“ (München) unter der Internetadresse http://www.grin.com erhältlich:

Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere
Archaeopteryx. Die Urvögel aus Bayern
Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix
Dinosaurier in Baden-Württemberg. Von Efraasia bis zu Sellosaurus
Dinosaurier in Bayern. Von Compsognathus bis zu Sciuriminus
Dinosaurier in Niedersachsen. Von Elephantopoides bis zu Stenopelix
Dinosaurier von A bis K. Von Abelisaurus bis Kritosaurus
Dinosaurier von L bis Z. Vom Labocania bis Zupaysaurus
Deutschland im Eiszeitalter
Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren
Der Ur-Rhein in Rheinhessen
Als Mainz noch nicht am Rhein lag
Der Rhein-Elefant. Das Schreckenstier von Eppelsheim
Krallentiere am Ur-Rhein. Die Forschungsgeschichte von Chalicotherium goldfussi
Menschenaffen am Ur-Rhein. Paidopithex, Rhenopithecus und Dryopithecus
Säbelzahntiger am Ur-Rhein. Machairodus und Paramachairodus
Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter
Der Höhlenlöwe
Der Mosbacher Löwe. Die riesige Raubkatze aus Wiesbaden
Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon
Die Dolchzahnkatze Megantereon
Die Dolchzahnkatze Smilodon
Die Säbelzahnkatze Homotherium
Die Säbelzahnkatze Machairodus
Der Europäische Jaguar. Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura
Eiszeitliche Geparde in Deutschland
Eiszeitliche Leoparden in Deutschland
Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland
Der Amerikanische Höhlenlöwe. Der größte Löwe aller Zeiten
Der Ostsibirische Höhlenlöwe. Eine Raubkatze aus dem Eiszeitalter
Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt
Gastornis. Der verkannte Terrorvogel
Das Mammut (Mit Zeichnungen von Shuhei Tamura)


Von 1986 bis heute hat Ernst Probst rund 300 Bücher, Taschenbücher und Broschüren sowie mehr als 300 E-Books veröffentlicht. Er schrieb vor allem populärwissenschaftliche Werke aus den Themenbereichen Paläontologie, Zoologie, Kryptozoologie, Archäologie, Geschichte, Luftfahrt und Film sowie Biografien über berühmte Frauen und Männer.

Dienstag, 4. Februar 2014

Göttinger Zoologe beschrieb als Erster das Wollhaar-Mammut



Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"

Fakten aus dem neuen Taschenbuch „Das Mammut“

Göttingen (welt-des-wissens) – Das Wollhaar-Mammut (Mammuthus primigenius), das vor etwa 300.000 bis 4.000 Jahren existierte und als bekanntestes Tier aus dem Eiszeitalter gilt, wurde 1799 von dem Göttinger Anatom, Zoologen und Anthropologen Johann Friedrich Blumenbach (1752–1840) erstmals wissenschaftlich beschrieben. Dabei hatten ihm fossile Funde aus Osterode am Harz und Sibirien vorgelegen, denen er den Artnamen Elephas primigenius („Erstgeborener Elefant“) gab. Er ahnte nicht, dass es sich in Wirklichkeit um einen späten Abkömmling der Rüsseltiere handelte. Nachzulesen ist dies in dem 519-seitigen Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.


Blumenbach war ab 1776 außerordentlicher Professor der Medizin in Göttingen sowie seit 1778 ordentlicher Professor und Unter-Aufseher (später Ober-Aufseher) des „Königlich Academischen Museums“ in Göttingen. Günstig für die Forschungen von Blumenbach über Elefanten wirkte sich aus, dass bei seinem Amtsantritt in Göttingen bereits reichlich Sammlungsmaterial vorhanden war. Weitere Mammutreste konnte er dank eigener Aufsammlungen und durch sein großes wissenschaftliches Netzwerk zusammentragen.

Zur Göttinger Sammlung gehörten Mammutknochen, die man irrtümlich dem „Riesen von Reiden“ aus der Schweiz von 1577 zuschrieb, sowie ein Mammut-Milchbackenzahn von Quedlinburg in Sachsen-Anhalt von 1663, der zu den Resten zählte, aus denen das berühmte „Einhorn von Quedlinburg“ rekonstruiert wurde. Außerdem befanden sich in dieser Sammlung ein Mammutzahn aus Thiede bei Salzgitter und Mammutreste aus Sibirien.

Der Zahn von Thiede hatte zum Naturalienkabinett des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) gehört und war 1777 durch eine Sammlungsübernahme aus der „Königlichen Bibliothek“ in Hannover in die Göttinger Sammlung gelangt. Die Mammutreste aus Sibirien waren ein Geschenk des russischen Barons Georg Thomas von Asch (1729–1807), der in Göttingen studiert hatte. Darunter befand sich ein Backenzahn, den Blumenbach 1797 fälschlicherweise einem „Asiatischen Elefanten“ zuordnete.

Außer dem Wollhaar-Mammut beschrieb Blumenbach als Erster 1797 den heutigen „Afrikanischen Elefanten“ (Loxodonta africana) und 1799 das ausgestorbene Wollnashorn (Coelodonta antiquitatis). Anfang des 19. Jahrhunderts galt Blumenbach bereits als einer der führenden Elefanten-Experten in Europa. Nachdem man 1799 im Lena-Delta in Sibirien das „Adams-Mammut“ (auch „Lena-Mammut“ genannt) entdeckt und 1806 geborgen hatte, schickte man Blumenbach eine der ersten Rekonstruktionszeichnungen dieses Tieres sowie Proben von Haut und Haaren für seine Sammlung. Weitere Reste fossiler Elefanten bekam er von zahlreichen anderen Fundstellen, vor allem aus Deutschland.

Zusätzliches Material des Wollhaar-Mammuts erhielt Blumenbach, nachdem man im Frühjahr 1808 zwischen Osterode und Dorste am Harz zahlreiche Knochen eiszeitlicher Säugetiere entdeckt hatte. Darunter waren auch Fossilien vom Wollnashorn (Coelodonta antiquitatis) und von der Höhlenhyäne (Crocuta crocuta spelaea). Über die Funde zwischen Osterode und Dorste am Harz informierte Blumenbach im November 1808 brieflich Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832).

Noch zu Lebzeiten von Blumenbach hat 1828 der englische Biologe und Anatom Joshua Brookes (1761–1833) den heute für das Wollhaar-Mammut gebräuchlichen Gattungsnamen Mammuthus eingeführt. Blumenbach gilt als wesentlicher Begründer der Zoologie und der Anthropologie als wissenschaftliche Disziplinen. 1835 trat er in den Ruhestand. Am 21. Januar 1840 starb er im Alter von 87 Jahren in Göttingen und wurde auf dem „Alten Friedhof“ begraben.

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Lebensbilder von Shuhei Tamura in Bücher von Ernst Probst



Video: "Bücher von Ernst Probst über Tiere aus dem Eiszeitalter" von "urzeit" bei "YouTube"
http://www.youtube.com/watch?v=BxZNaoWRElQ

München / Wiesbaden / Kanagawa (welt-des-wissens) – Sehenswerte Zeichnungen von urzeitlichen Rüsseltieren des japanischen Künstlers Shuhei Tamura aus Kanagawa sind in dem Taschenbuch „Das Mammut“ (2014) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst enthalten. Tamura hat auch für andere Werke von Probst gelungene Lebensbilder beigesteuert. Beispielsweise für „Höhlenlöwen. Raubkatzen im Eiszeitalter“, „Säbelzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon“ oder „Affenmenschen. Von Bigfoot bis zum Yeti“. Weitere Werke von Tamura findet man bei „Flickr“ unter der Internetadresse http://www.flickr.com/search/?q=Jagroar

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Montag, 3. Februar 2014

Bei Literaturpassage.de kostenlos Bücher vorstellen

Görlitz (welt-des-wissens) - Die optisch und inhaltlich vorbildlich gestaltete Website „Literaturpassage.de“ mit der Internetadresse http://www.literaturpassage.de bietet allen Autorinnen und Autoren kostenlos die Chance, ihre publizierten und im Handel erhältlichen Bücher vorzustellen. Jeder Bucheintrag ist für Autorinnen und Autoren völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtungen, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit ist. Der Buchartikel bleibt zwei Jahre bestehen und kann nach Ablauf dieser Zeit auf Wunsch der Autorin bzw. des Autors kostenlos verlängert werden. Auch eine vorzeitige Löschung ist auf Wunsch der Autoren möglich.

Die jeweiligen Buchartikel erhalten neben dem Cover den Klappentext und Bestellinformationen. Zusätzlich können Rezensionen, eine Leseprobe und ein Autorenprofil aufgenommen und sogar ein Videobuchtrailer eingebettet werden. Bestellbuttons verlinken zu führenden Online-Buchshops, wodurch Besucher/innen von „Literaturpassage.de“ dort bequem einkaufen oder in weiteren Angeboten stöbern können.

Für alle Autorinnen und Autoren besteht zudem die Möglichkeit, sich auf Wunsch in einem weiteren Eintrag vorzustellen und ihre Tätigkeit als Autor/in zu beschreiben. Auch dieser Eintrag ist kostenlos. Voraussetzung ist lediglich eine Autoren-Homepage, zu der verlinkt werden kann. Diese Möglichkeit besteht sympathischerweise auch für alle Autoren bzw. Autorinnen, die bisher noch kein eigenes Buch veröffentlicht haben.

Buchverlage dürfen sich ebenfalls auf „Literaturpassage.de“ kostenlos eintragen und ihr Programm präsentieren. Eine interessante Möglichkeit vor allem für kleinere Verlage, auf ihre Publikationen und Angebote aufmerksam zu machen.

Interessierte Leserinnen und Leser finden auf „Literaturpassage.de“ eine reichhaltige Auswahl an abwechslungsreicher und ansprechender Literatur, die sie vielleicht in der Buchhandlung vor Ort vermissen. Sie werden von den Talenten bisher noch wenig bekannter Buchautoren überrascht sein. Zudem bietet Literaturpassage.de eine Auswahl an Bestsellern unter den TOP 100.

Die Website ist seit Dezember 2012 online und wird ständig durch weitere Buchartikel, News aus der Literaturwelt und interessanten Weblinks mit vielfältigen Tipps erweitert. „Literaturpassage.de“ ist immer einen Besuch wert!

Freitag, 31. Januar 2014

Mammut von Siegsdorf ist am größten

Mammutdarstellung von 1872

Traunstein (welt-des-wissens) – Unter den bisher in Deutschland entdeckten Mammuten ist das 1985 im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf bei Traunstein ausgegrabene 3,60 Meter hohe Skelett am größten. Darauf weist der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst in seinem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) hin. In Deutschland hat man bisher Tausende von Zähnen und Knochen vom eiszeitlichen Wollhaar-Mammut entdeckt, aber nur sechs komplette Skelette. 1903 fand man in Klinge bei Cottbus (Brandenburg) ein rund 2,75 Meter großes Mammutskelett. Ein weiteres Mammutskelett kam im Winter 1908/1909 bei Borna nahe Leipzig (Sachsen) zum Vorschein. Man stellte diesen etwa 3,20 Meter hohen Fund im „Völkerkundemuseum“ in Leipzig aus, wo er während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde. Im Juni 1910 barg man in einer Tongrube bei Ahlen (Nordrhein-Westfalen) ein 3,20 Meter hohes und 5,50 Meter langes Mammutskelett. Dieses „Mammut von Ahlen“ oder „Münster-Mammut“ ist heute im Geomuseum der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster zu sehen. 1936 gelang an der Autobahn Koblenz-Trier bei Polch (Rheinland-Pfalz) die Entdeckung eines schätzungsweise 3,20 Meter hohen Mammuts. 1953 kam im Braunkohletagebau „Pfännerhall“ bei Braunsbedra im Geiseltal bei Merseburg (Sachsen-Anhalt) das „Mammut von Pfännerhall“ ans Tageslicht. Das rund 3 Meter hohe „Mammut von Pfännerhall“ kann man im „Landesmuseum für Vorgeschichte“ in Halle/Saale betrachten. 1975 entdeckte der 16-jährige Bernard Raymond von Bredow in einem Bachbett im Ortsteil Höpfling von Siegsdorf eine Rippe von einem Mammut, dessen komplettes Skelett erst zehn Jahre später ausgegraben wurde. Skelettrekonstruktionen dieses Fundes sind eine Attraktion im 1991 gegründeten Museum „Mammutheum“ und im 1995 eröffneten „Naturkunde- und Mammutmuseum Siegsdorf“.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ beim „GRIN-Verlag“:

Donnerstag, 30. Januar 2014

Heutigen Menschen schmeckt kein Mammutfleisch

Mammutdarstellung von 1872

München / Wiesbaden (welt-des-wissens) - Das Wollhaar-Mammut war für seine menschlichen Zeitgenossen vor etwa 300.000 bis 4.000 Jahren ein wichtiger Nahrungs- und Rohstofflieferant. Sein Fleisch, Fett und Knochenmark dienten als Nahrung. Wölfe, Bären, Polarfüchse und Haushunde fraßen gern Fleisch von in Sibirien gefundenen jahrtausendealten Mammutkadavern. Doch für Menschen ist dieses im Stadium der Verwesung befindliche Fleisch nicht mehr zum Verzehr geeignet. Ein Amateur-Gastronom, der ein mit Gewürz und Soße zubereitetes Stück vom 1900 in Sibirien gefundenen „Beresowka-Mammut“ aß, um dessen Geschmack kennen zu lernen, gestand später, er habe nie im Leben etwas Widerwärtigeres gegessen. Fleisch heutiger Elefanten schmeckt wie das vom Rind, ist aber etwas zäher. Afrikaner schätzten den Rüssel, die Zunge und das Herz eines Elefanten als Delikatessen. Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Das Mammut“ (GRIN-Verlag, München) des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst.

Bestellung des E-Books oder Taschenbuches „Das Mammut“ bei:
http://www.grin.com/de/e-book/267615/das-mammut